ÖGB-Anderl: Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit oberste Priorität

Öffentliche Investitionen rechnen sich dreifach

Wien (OTS) - Obwohl sich die Situation am österreichischen Arbeitsmarkt von Monat zu Monat verbessert, betont Renate Anderl, ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzend, dass die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit oberste Priorität haben muss. „Menschen über 50 Jahre haben es besonders schwer, wieder einen Job zu finden. Die ‚Aktion 20.000‘ ist eine sehr sinnvolle Maßnahme zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und muss daher rasch umgesetzt werden.“ Aus Sicht der ÖGB-Vizepräsidentin wäre es auch höchste Zeit, sich intensiv über eine Arbeitszeitverkürzung zu unterhalten. „Das wäre eine weitere wichtige Maßnahme, um die vorhanden Arbeit auf mehr Menschen aufzuteilen und die Arbeitslosigkeit zu senken.“ 

Außerdem brauche es laut Anderl öffentliche Investitionen, vor allem in die soziale Infrastruktur, wie etwa im Bildungs- und Pflegebereich. „Diese wirken dreifach: Arbeitsplätze entstehen erst bei der tatsächlichen Umsetzung von Investitionen, dann direkt im Betrieb von Schulen, Kindergärten usw., und zusätzlich erleichtern sie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und ermöglichen es Frauen, die wollen, Vollzeit zu arbeiten“, so Anderl abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB Kommunikation
066488628652

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001