Glawischnig zum 1.Mai: Frauen endlich auch beim Einkommen den Männern gleichstellen

Grüne treten für Mindestlohn in der Höhe von 1750 Euro ein

Wien (OTS) - „Frauen kämpfen am Arbeitsmarkt immer noch mit zahlreichen Benachteiligungen: Sie verdienen um über 20 Prozent weniger als Männer, fast jede zweite berufstätige Frau arbeitet mittlerweile in Teilzeit. Von den vollzeitbeschäftigten Frauen ist jede Dritte im Niedriglohnsektor tätig, wo sie weniger als 8,60 Euro brutto pro Stunde verdient. Zum Vergleich: Bei Männern ist dies lediglich jeder 15. Die Grünen treten für einen Mindestlohn in der Höhe von 1750 Euro brutto bei Vollzeitbeschäftigung ein. Dieser würde vor allem Frauen zugutekommen und das Armutsrisiko deutlich reduzieren“, sagt Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen, anlässlich des heutigen Tags der Arbeit.

„Entwicklungen am Arbeitsmarkt wie die neue Selbstständigkeit, befristete Arbeitsverträge und nicht abgegoltene Arbeitsstunden bei Teilzeit wirken sich massiv auf die Einkommen von Frauen und ihre soziale Absicherung aus. Fraueneinkommen reichen oft nicht aus, um davon selbstbestimmt leben zu können“, sagt Glawischnig und ergänzt:
„Frauenspezifische Branchen wie Pflege, Kinderbetreuung oder Pädagogik müssen finanziell aufgewertet werden. In jedem Fall sind schöne Worte allein zu wenig. Es braucht konkrete Taten seitens der Bundesregierung: Frauen müssen endlich auch beim Einkommen den Männern gleichgestellt werden“, schließt Glawischnig.

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