ORF III am Dienstag: „Was schätzen Sie …?“, Neuproduktion „Die Eroberung des Südens – Mythos Südbahngesellschaft“ Teil zwei

Außerdem: Zwei neue Ausgaben „Dokumente, die die Welt bewegen“ und „Babenberger“

Wien (OTS) - Am Dienstag, dem 2. Mai 2017, widmet sich ORF III Kultur und Information einmal mehr spannenden historischen Themen. Zuvor lässt Moderator Karl Hohenlohe in einer neuen Ausgabe des Kunst- und Antiquitätenmagazins „Was schätzen Sie …?“ (20.15 Uhr) wieder einige wertvolle und weniger wertvolle Gegenstände schätzen. Eine Fliegeruhr der renommierten Schweizer Uhrenmanufaktur IWC birgt etwa die Geschichte einer schicksalhaften Begebenheit mitten in den Wirren des Ersten Weltkriegs; ein auf dem Dachboden entdecktes Winkelmessgerät der k. u. k. Artillerie lässt auf eine grausame Historie zurückblicken; und auch das auf dem Flohmarkt entdeckte Ledermessgewand eines Renaissance-Priesters trägt Spuren des Krieges, aber ist es auch etwas wert?

Danach geht es weiter mit dem zweiten Teil der neuen ORF-III-Dokumentation „Die Eroberung des Südens – Mythos Südbahngesellschaft“ (21.05 Uhr). Die Südbahn stand am Beginn einer Reisegesellschaft, die es sich leisten konnte, für ein langes Wochenende an die Adria zu fahren. Vor allem die kaiserliche Familie machte davon gerne Gebrauch. Als Kronprinz Rudolf in Mayerling zu Tode kam, erfuhr der Mehrheitsbesitzer der Bahn Nathaniel Rothschild sogar noch vor dem Kaiser davon, weil ihm der Bahnhofsvorstand telegrafiert hatte. Mit dem Zerfall der Monarchie und der Aufteilung der Bahngesellschaft begann aber auch der langsame Niedergang der geschichtsträchtigen Verkehrslinie, die erst in den vergangenen Jahren teilweise kulturell restauriert wurde.
Historisch geht es mit zwei Ausgaben der Reihe „Dokumente, die die Welt bewegen“ weiter. Die erste Folge „Oberst Redl und die Spionage“ (21.55 Uhr) beschäftigt sich mit dem hochrangigen Nachrichtenoffizier der k. u. k. Armee, Alfred Redl. Dieser war nachweislich während seiner Dienstzeit als Spion für Russland tätig und gab geheime Informationen weiter. Verena Moritz und Wolfgang Maderthaner begeben sich auf Spurensuche ins Österreichische Staatsarchiv und finden dabei Anhaltspunkte, die das Bild eines skrupellosen und geldgierigen Mannes nachzeichnen, dessen Ende genauso tragisch wie geheimnisumwittert ist. In der zweiten Ausgabe „Dreikampf um den Thron“ (22.20 Uhr) geht es um drei Familien, die gleichzeitig Anspruch auf den Herrschersitz des Heiligen Römischen Reiches erhoben. Krieg, Naturkatastrophen, Pest aber auch die Reglementierung einer Königswahl waren die Folge. Die Bulle, das älteste und vornehmste Grundgesetz des Heiligen Römischen Reiches, entstand und markiert den Aufstieg der Habsburger.
Ein Film über eine weitere bekannte Familie beschließt den geschichtlichen Abend: Die „Babenberger“ (22.50 Uhr), die Österreich in knapp 300 Jahren zum Herzogtum aufsteigen ließen. Der erste Teil des Dokuzweiteilers von Herbert und Gabriela Kafka zeigt ein Adelsgeschlecht, das Österreich auf seine spätere Rolle als europäische Großmacht vorbereitete. Außerdem werden die Erstnennung des Namens „Ostarrichi“ 976, der Kampf gegen die Ungarn und die Erhebung Österreichs zur Markgrafschaft thematisiert. Teil zwei der „Babenberger“ ist am 16. Mai in ORF III zu sehen.

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