Team Kärnten/Köfer/Prasch zum 1. Mai: „Arbeitnehmer und Betriebe aus Belastungslawine befreien“

Team Kärnten-Vertreter mit Klartext zum Tag der Arbeit

Klagenfurt (OTS) - Anlässlich des Tags der Arbeit fordern Landesrat Gerhard Köfer und LAbg. Hartmut Prasch, Obmann der Team Kärnten-IG im Landtag, eine umfassende Entlastung der heimischen Betriebe und der Arbeitnehmer: „Die Steuer- und Abgabenquote ist in Österreich nach wie vor astronomisch hoch. Die Gewinnspanne des Staates an den Arbeitseinkommen muss dringender denn je reduziert werden, um den Mitarbeitern mehr von ihrer Wertschöpfung zu überlassen", so Köfer, der betont, dass ein Mitarbeiter, der 1.300 Euro netto verdient, dem Unternehmen knapp 2.200 Euro im Monat kostet: „Der Staat kassiert also bereits bei dieser geringen Lohnhöhe rund 40 Prozent des Arbeitseinkommens in Form von Steuern und Abgaben. Kein Wunder, dass Österreich in Bezug auf die Steuerlast im OECD-Vergleich im absoluten Spitzenfeld liegt.“ Einen großen Anteil an den hohen Steuern und Abgaben machen vor allem die Sozialabgaben aus, führt Köfer weiter aus: „Bei dem erwähnten Bruttoverdienst von 2.200 Euro gehen alleine über 650 Euro an die Sozialversicherung, die sich unter rot-schwarzer Herrschaft befinden.“

Prasch schlägt in die gleiche Kerbe und tritt vehement für eine massive Entlastung des Faktors Arbeit ein: „Nur so kann Unternehmen ein wirklicher Anreiz geboten werden, Bürgern Beschäftigung zu geben. Österreich muss sich bei seiner Steuer- und Abgabenquote zumindest am europäischen Durchschnitt orientieren.“ Laut Prasch wäre auch eine „Steuerreform in Permanenz“ ein zentraler politischer Ansatz, der verfolgt werden müsste. Gemeinsam sprechen sich Köfer und Prasch abschließend für die Verschärfung des Reform-Tempos auf Bundes- und Landesebene aus: „Was in den letzten Jahren an Reformen passiert ist, kann man als Minimundus-Politik bezeichnen. Reformen gab es, wenn überhaupt, nur in homöopathischer Dosis, manche waren nicht einmal unter dem Mikroskop sichtbar. Das muss sich radikal ändern, um die weitere Entwicklung Österreichs nicht weiter nachhaltig zu gefährden.“

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