Ottenschläger gesprächsbereit: Wir brauchen ein gesamtösterreichisches Konzept statt Einzellösungen

ÖVP-Verkehrssprecher: Kurzzeitvignette - Kostenüberprüfung machen, dann entscheiden

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Es ist legitim, darüber zu diskutieren, ob eine Kurzzeitvignette möglicherweise Erleichterungen für z.B. Kufstein oder Linz bringen kann. Man muss aber wissen und bedenken, dass dies zu Mindereinnahmen bei der ASFINAG führen könnte. Daher: zuerst eine Überprüfung, was eine solche Lösung kosten würde, dann bewerten und entscheiden. Das sagte ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Andreas Ottenschläger heute, Donnerstag, in der Verkehrsdebatte im Nationalrat, bei der es anlässlich der Einführung der digitalen Vignette auch generell um das Mautsystem in Österreich ging.

Konkret ging es in der Debatte um die Lärm- und Verkehrsbelastung von Anrainern, etwa in Linz oder Kufstein. Bis jetzt sei der Standpunkt des Verkehrsministeriums immer gewesen, keine Ausnahmen zuzulassen, „weil es in Österreich mehrere Hotspots gibt und wir darauf achten müssen, das Mautsystem nicht ad absurdum zu führen“, führte Ottenschläger aus.

Ottenschlägers Vorschlag richtete sich vor allem an Verkehrsminister Leichtfried, „der als Eigentümervertreter bei der ASFINAG in der Ziehung“ sei. Der ÖVP-Verkehrssprecher zeigte sich dabei gesprächsbereit: „Wir müssen gemeinsam diskutieren, was wir wollen!“ (Schluss)

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