Nationalrat–Muchitsch: Finanzierung der Rentenleistung für Gewaltopfer in Heimen sichergestellt

Muchitsch zeigt sich erfreut über die breite Zustimmung zur Heimopfer-Zusatzrente

Wien (OTS/SK) - „Diese Rente bedeutet für die betroffenen Opfer Anerkennung und ist auch ein Stück Gerechtigkeit, die ihnen zuteil wird“, so SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch bei seiner heutigen Parlamentsrede zum Beschluss der gesetzlichen Rentenleistung für Gewaltopfer österreichischer Heime. Künftig erhalten ehemalige Heimkinder, die Opfer von Gewalt waren, bei ihrem Pensionsantritt zusätzlich 300 Euro monatlich von der Republik Österreich. Dies gelte laut Muchitsch auch für jene, die bisher keine Entschädigung von Heimträgern erhalten haben, so sie nachweisen können, dass ihnen Gewalt widerfahren ist. ****

Bei der heutigen Nationalratssitzung wurde die Finanzierung der Rentenleistungen sowie Beratungs- und Präventionstätigkeiten durch Anträge sichergestellt. „Mit dem heutigen Beschluss stellen wir die Finanzierung des Heimopfer-Renten-Pakets sicher. Ich bin stolz, dass dieser wichtige sozialpolitische Vorstoß breite Zustimmung im Hohen Haus findet!“

Das neue Heimopferrentengesetz gelte laut SPÖ-Sozialsprecher Muchitsch für all jene, denen bis zum 31.12.1999 Gewalt widerfahren ist. Alle anderen Fälle werden vom jüngst geänderten Verbrechensopfergesetz abgedeckt.

Neben der Auszahlung einer Rente für die Betroffenen sollen dem Sozialministerium laut SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch auch zusätzliche finanzielle Mittel für Beratung und Unterstützung der Opfer sowie zur Prävention bereitgestellt werden. (Schluss)ve/pd

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