FPÖ-Schimanek: Ist Van der Bellen von Sinnen?

Wien (OTS) - Mit Bestürzung reagierten die Freiheitlichen Frauen auf die Aussage von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, in der er quasi alle Frauen dazu auffordert, eines Tages „aus Solidarität“ ein Kopftuch zu tragen. „Wir Freiheitliche Frauen protestieren ausdrücklich gegen die von Van der Bellen getätigten Aussagen. Er hat damit die jahrzehntelangen Bemühungen aller Frauen für eine gleichberechtigte Gesellschaft mit Füßen getreten, hart erkämpfte Frauenrechte in unserem Land in Frage gestellt und jenen Kräften Auftrieb verliehen, die den politischen Islam über unsere westliche Werteordnung stellen. Er erweist nicht nur allen Integrationsbestrebungen einen Bärendienst, der Herr Bundespräsident bereitet gerade mit solchen Wortmeldungen den Boden für künftige Auseinandersetzungen“, betonte die freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Carmen Schimanek im Namen aller Freiheitlichen Frauen.

„Mit dieser Aussage hat Alexander Van der Bellen eindrucksvoll bewiesen, dass er für die Funktion als erster Repräsentant des Staates nicht geeignet ist und seine Wahl im Dezember ein Fehler war“, so Schimanek weiter. Denn trotz seiner wiederholten Versprechungen, ein Präsident für alle in diesem Land sein zu wollen, sei er genau das nicht, im Gegenteil: Er habe sein verworrenes, grünes Weltbild nicht abgelegt – dieses Mal auf Kosten der Frauen. „Wir Freiheitliche Frauen fordern den Herrn Bundespräsidenten deshalb auf, seine skandalöse Aussage sofort zurückzunehmen und sich dafür zu entschuldigen“, betonte Schimanek, die zudem den Aufschrei anderer Frauensprecherinnen vermisst: „Wer schweigt, stimmt zu! Dieses Schweigen der Frauensprecherinnen der Regierungsparteien ist bezeichnend für die Politik in diesem Land.“

Die Landesvorsitzenden der Freiheitlichen Frauen:

Veronika Matiasek (Wien), Edith Mühlberghuber (Niederösterreich), Rosa Ecker (Oberösterreich), Karin Berger (Salzburg), Evelyn Achhorner (Tirol), Nicole Hosp (Vorarlberg), Stefanie Karlovits (Burgenland), Andrea Schartel (Steiermark), Elisabeth Dieringer-Granza (Kärnten)

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