Sozialwirtschaft: Forderung nach 35-Stunden-Woche derzeit nicht umsetzbar

Heute beginnen Sozialpartnergespräche über Arbeitszeitthemen in der Gesundheits- und Sozialbranche

Wien (OTS) - Die Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) und die Gewerkschaften GPA-djp und vida starten heute die bei der letzten Gehaltsrunde vereinbarten Gespräche über verschiedene Arbeitszeitthemen darunter auch Flexibilisierung, Verlängerung von Durchrechnungszeiträumen, Arbeitsbelastung und gesundheitliche Aspekte sowie eine von der Gewerkschaft ins Spiel gebrachte Arbeitszeitverkürzung.

Einer Einführung der 35-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich, wie von der Gewerkschaft gefordert, erteilt der Verhandlungsführer auf AG-Seite SWÖ-Geschäftsführer Walter Marschitz zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine klare Absage. "Dafür gibt es derzeit weder eine Mehrheit auf Arbeitgeberseite noch wurde das wie von der Gewerkschaft in einer Aussendung fälschlicherweise behauptet, bereits als Ziel vereinbart. Außerdem hat der Gesundheits- und Sozialbereich eher mit einem Arbeitskräftemangel zu kämpfen, der sich durch eine Arbeitszeitverkürzung noch verschärfen würde - mit negativen Folgen für die Versorgung von Hilfsbedürftigen."

Das Thema einer Arbeitszeitverkürzung ist nur ein Teilaspekt einer geplanten gründlichen Befassung mit verschiedenen Aspekten des Arbeitszeitthemas.

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