Kuntzl fordert Inflationsanpassung und Ausbau der Studienbeihilfe

Von der SPÖ gibt es „keinen Blankoscheck für lokale Zugangsbeschränkungen“

Wien (OTS/SK) - Kritisch äußert sich heute, Dienstag, SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl gegenüber den Wünschen von Wissenschaftsminister Mitterlehner zur Neugestaltung der Finanzierung von Universitäten und der Beschränkung von Studiengängen. „Ziel der österreichischen Hochschulpolitik muss sein, ein nachhaltiges Konzept zur Stärkung unseres Universitätsstandortes zu erreichen. Dabei ist die Erhöhung des Budgets sehr begrüßenswert, jedoch fehlen im präsentierten Konzept jegliche Begleitmaßnahmen für eine bessere soziale Durchmischung, wie bereits im Regierungsprogramm vereinbart“, macht Kuntzl deutlich. Wenig abgewinnen kann Kuntzl einer Politik, die mantra-artig nach Beschränkungen von Studiengängen ruft. „Österreich muss zum Ziel haben, den Anteil an AkademikerInnen zu erhöhen und diese mit einer qualitativ hochwertigen universitären Bildung auszustatten. Hierfür sollte der Wissenschaftsminister Konzepte und Finanzierungsmöglichkeiten entwickeln“, unterstreicht Kuntzl. ****

„Wenn Minister Mitterlehner 1,35 Milliarden Euro mehr für die Universitäten durchsetzt, kann und muss er auch entsprechende Mittel zur Inflationsanpassung und zum Ausbau der Studienbeihilfe beim Finanzministerium durchsetzen, um eine Existenzsicherung für Studierende zu gewährleisten“, macht Kuntzl deutlich. Die von Mitterlehner hochgehaltene Summe von 25 Millionen Euro reiche bei weitem nicht aus, dieses Ziel zu erreichen.

Man sei bereit, Gespräche über konkrete Fragen der Finanzierung von Hochschulen zu führen und an Verbesserungen der Studienqualität zu arbeiten, jedoch, so Kuntzl, „gibt es von uns SozialdemokratInnen sicherlich keinen Blankoscheck für lokale Zugangsbeschränkungen.“ (Schluss) mb/kg

  

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