IKG begrüßt Annahme der Antisemitismus-Definition im Ministerrat

Definition inkludiert verschiedene Formen des Antisemitismus

Wien (OTS) - "Mit der Annahme der Antisemitismus-Definition der IHRA (International Holocaust Remembrance Alliance) durch die österreichische Bundesregierung wurde ein seit Jahren vorgetragenes Anliegen der Jüdischen Gemeinden und des Staates Israel erfüllt. Der zeitliche Zusammenhang mit dem gestrigen Gedenktag Jom Haschoa ist wohl nicht zufällig gewählt und ein wichtiges Zeichen", begrüßt IKG-Präsident Oskar Deutsch den Beschluss.

Die Entscheidung des Ministerrats ist ein Meilenstein im Kampf gegen Antisemitismus. Besonders hervorzuheben ist, dass darin auch Formen des Antisemitismus, die sich hinter der sogenannten "Israelkritik" verstecken, benannt werden. Besonderheiten wie u. a. Maßstäbe betreffend das Verhalten des Staates Israels (double standards), die bei keinem anderen demokratischen Land Anwendung finden, sind Teil dieser Definition.

"Es ist zu hoffen, dass in absehbarer Zeit weitere Regierungen dem Beispiel Österreichs und Großbritanniens folgen", so Oskar Deutsch.

Oskar Deutsch
Präsident
Israelitische Kultusgemeinde Wien/
Israelitische Religionsgesellschaft

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