Konsequenter Ausbau des Bahnangebots in Vorarlberg

Qualitätssteigerungen werden vom Land mitfinanziert

Bregenz (OTS) - (VLK) – Eine optimale Mobilität von Personen, Gütern und Daten sind Schlüsselkriterien eines funktionierenden Lebensraumes und einer funktionierenden Wirtschaft. "Die Bahn wird von der Vorarlberger Bevölkerung sehr gut angenommen", sagten Landeshauptmann Markus Wallner und Mobilitätslandesrat Johannes Rauch im heutigen (Dienstag) Pressefoyer. Zur Beseitigung der Engpässe in der Früh kommt ab 1. Juli eine zusätzliche Talentgarnitur zum Einsatz. Für diese und laufende, umfangreiche Leistungen der Bahn stellt das Land heuer 11,1 Millionen Euro zur Verfügung.
Es gehe darum, Vorarlberg weiterhin als wettbewerbsfähigen und attraktiven Standort zu positionieren und die hohe Lebensqualität im Land zu erhalten, betonte Wallner: „Eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur ist eine wesentliche Grundlage, um das zu schaffen“. Die Bahn mit hohem Takt als starkes Rückgrat, einen dichten Busverkehr in der Fläche, Anschluss auch für alle Talschaften: "Wir möchten in Vorarlberg den besten öffentlichen Verkehr - außerhalb von Wien - zustande bringen", sagte Landesrat Rauch.

Mehr Verbindungen, attraktivere Bahnhöfe und Haltestellen und voraussichtlich ab 2019 neue Züge: Vorarlbergs Bahnverkehr macht in den kommenden Monaten und Jahren erneut große Qualitätssprünge. Innerhalb von zwanzig Jahren haben sich die Bahnkilometer in Vorarlberg von 1,6 Millionen im Jahr 1996 auf 3,1 Millionen im Jahr 2017 verdoppelt – Rauch: "Täglich sind 210 Züge im Land unterwegs". Dafür nehmen Bund und Land viel Geld in die Hand - bis zum Jahr 2022 insgesamt rund 368 Millionen Euro inklusive des Landesanteils in Höhe von knapp 55 Millionen Euro.

Land „kauft“ Verkehrsdienstleistungen
Die Bahn fährt – das Land zahlt teilweise mit: Der intensive Fahrplan im Vorarlberger Regionalverkehr wird vom Land mitfinanziert. Zusätzlich zum Grundangebot des Bundes bestellt das Land für das laufende Jahr Leistungen um 11,1 Millionen Euro bei den ÖBB. Davon entfallen 1,9 Millionen Euro auf den Einsatz der Fahrzeuge und 9,2 Millionen auf zusätzliche Verkehrsdienste (Fahrplankilometer). Der Ausbau der zusätzlichen Verkehrsdienste folgt den Zielsetzungen des Verkehrskonzepts: Nach der Vervollständigung des S-Bahntaktes auf der Hauptstrecke, wurde der Schwerpunkt in den letzten Jahren insbesondere auf den Ausbau der REX-Verbindungen auf der S1 und die Schließung von Lücken im Halbstundentakt werktags auf der S3 (Bregenz – St.Margrethen) gelegt. Wichtigste Projekte

Landeshauptmann Wallner und Landesrat Rauch listeten die wichtigsten Bahnprojekte der nächsten Jahre auf:
- Weiterer nahverkehrsgerechter Ausbau der Bahnhöfe, beispielsweise Rankweil, Götzis und Klaus
- Ausbau der Strecke St.Margrethen – Lauterach incl. Bahnhöfe
- Ausbau der Strecke Feldkirch-Liechtenstein-Buchs (Projekt S-Bahn FL.A.CH)
- Erweiterung des Güterterminals Wolfurt

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