Ärztekammer zeichnet Journalisten aus

Pressepreis 2016 der Ärztekammer für Wien geht an Andrea Kandioler-Kiml und Martin Stuhlpfarrer – Anerkennungspreis für Martin Zinggl

Wien (OTS) - Die Wiener Ärztekammer hat heute, Dienstag, an die ORF-Mitarbeiterin Andrea Kandioler-Kiml sowie den „Presse“-Journalisten Martin Stuhlpfarrer für ihre hervorragenden medizinischen Berichterstattungen im vergangenen Jahr zu geteilten Handen den „Pressepreis 2016 der Ärztekammer für Wien“ verliehen. Ein Anerkennungspreis ist an Martin Zinggl für einen Beitrag in der „Wiener Zeitung“ ergangen. ****

Andrea Kandioler-Kiml ist seit 2001 beim ORF. Sie startete zunächst als freie Mitarbeiterin beim Aktuellen Dienst und war von 2002 bis 2003 auch als Producerin im ORF-Auslandskorrespondentenbüro in Prag tätig. Seit 2006 ist sie Redakteurin im Ressort Chronik mit den Schwerpunkten Bildung, Soziales und Tschechien sowie seit 2016 auch stellvertretende Ressortleiterin des Aktuellen Dienstes.

Den „Pressepreis der Ärztekammer für Wien 2016“ erhielt Kandioler-Kiml für „Heute Mittag“-Beiträge zu den Themen „Pflegende Angehörige“, „Parkinson“ und „Demenz und Pflege“.

Der zweite Preisträger ist Martin Stuhlpfarrer, der die Auszeichnung für seine umfangreichen gesundheitspolitischen Berichterstattungen in der Tageszeitung „Die Presse“ im vergangenen Jahr, insbesondere über die Situation in Wiens Spitälern, erhalten hat.

Stuhlpfarrer begann 1994 bei der „Kleinen Zeitung“. Nach einigen journalistischen Zwischenstationen wie „Täglich Alles“ und der „Murtaler Zeitung“ kam er 1997 zur Tageszeitung „Die Presse“ (Ressort Chronik). Seine Schwerpunkte dort sind Politik, Infrastruktur und Gesundheit. Zudem ist Stuhlpfarrer regelmäßig im Redaktionsteam des Projekts „wahlkabine.at“ engagiert, das auf einem Konzept des Instituts für Neue Kulturtechnologien, in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft und Gesellschaft für politische Aufklärung, beruht. Die Internetseite versteht sich als parteipolitisch neutrales Instrument der politischen Bildung und wird auch in Schulen eingesetzt.

Lepra - „Kolonie der Vergessenen“

In der Geschichte des Pressepreises der Ärztekammer für Wien erst zum dritten Mal vergeben wurde diesmal auch ein Anerkennungspreis für „besondere publizistische Leistungen“. Die Jury würdigt damit einen Beitrag von Martin Zinggl für die Wochenend-Beilage der „Wiener Zeitung“ über ein Spital im Südosten von Nepal, in dem Leprakranke behandelt werden. Der Titel des Beitrags „Kolonie der Vergessenen“ wurde von Zinggl ganz bewusst gewählt: Offiziell gilt Lepra als ausgerottet, tatsächlich infizieren sich aber jährlich eine Viertelmillion Menschen mit der Krankheit.

Zinggl arbeitete zwischen 2011 und 2016 bei „Ärzte ohne Grenzen“. Einsätze für die Hilfsorganisation führten ihn nach Haiti, Irak, Sierra Leone, Liberia und Nigeria. Weitere Auslandsaufenthalte betrafen unter anderem die Philippinen (Gefängnisarbeit) sowie Namibia (Filmproduktionen). (hpp)

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