Mikl-Leitner: „Niederösterreich mit Mut in die Zukunft führen“

Radiosendung „Forum Niederösterreich“ zum ersten Mal mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

St. Pölten (OTS/NLK) - Ein historischer Moment: Niederösterreich hat seine erste Landeshauptfrau. Am vergangenen Mittwoch wurde Johanna Mikl-Leitner vom Niederösterreichischen Landtag zur Landeshauptfrau gewählt. „Ich bin glücklich und stolz, in dieser Funktion für unser Niederösterreich arbeiten zu dürfen. Ich habe dieses Amt mit Demut und großem Respekt übernommen und ich will Niederösterreich mit Mut in die Zukunft führen“, sagte die neue Landeshauptfrau am Sonntag in der Radiosendung „Forum Niederösterreich“.

Ihr Ziel sei es, dass Niederösterreich „nicht nur das größte Bundesland ist, sondern auch das schnellste Bundesland wird“, so Mikl-Leitner: „Das schnellste Bundesland, wenn es um Entscheidungen für Betriebe in Niederösterreich geht. Das schnellste Bundesland, wenn es um Entscheidungen für neue Arbeitsplätze in Niederösterreich geht. Das schnellste Bundesland, wenn es um Verfahren und Planungen geht, und das schnellste Bundesland, wenn es um Entscheidungen für die Anliegen der Menschen geht.“

Johanna Mikl-Leitner wurde am Mittwoch mit 52 von 56 Stimmen in ihr neues Amt gewählt. Nach der Wahl hat sie in ihrer Antrittsrede auch die Bedeutung der Bundesländer betont. Die Landeshauptfrau dazu in der Radiosendung „Forum Niederösterreich“: „Die Stärke der Länder ist die Nähe zu den Menschen. Aber nicht nur räumlich, auch inhaltlich und thematisch. In den Ländern spüren wir, welche Anliegen und Sorgen die Menschen haben. In den Ländern wissen wir, was die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen sind. Und nur, wenn wir die Menschen mitnehmen, und die Sorgen der Menschen ernst nehmen, dann werden wir die richtigen Lösungen für sie finden. Darum wollen wir mit Mut – und mit Mut zur Wahrheit – an die Anliegen der Menschen herangehen. Wir wollen sagen, was ist, und tun, was zu tun ist.“ Darum brauche man auch eine „neue Gerechtigkeit“, betonte sie weiters: „Eine neue Gerechtigkeit für diejenigen, die unser Land und unsere Gesellschaft tragen. Eine neue Gerechtigkeit, die die arbeitenden Menschen entlastet und die den Schwachen hilft. Und diejenigen sanktioniert, die das System nur ausnutzen.“

Für die kommende Zeit setze man auf ganz konkrete Schwerpunkte, hielt die Landeshauptfrau weiters fest, und nannte dabei die Bereiche Arbeit und Wirtschaft, Mobilität, Wissenschaft und Forschung, ländlicher Raum und Kultur. „Und natürlich wollen wir am Weg nach vorne nichts von dem verlieren, was uns über Jahrzehnte stark gemacht hat – nämlich unser Zusammenhalt“, so Mikl-Leitner: „Den Zusammenhalt unter Freunden und in Familien. Den Zusammenhalt unter Ehrenamtlichen und in Vereinen. Den Zusammenhalt unter den Generationen, und den Zusammenhalt in den Dörfern bis hin zur Landespolitik. Denn das ist der Zusammenhalt, der Niederösterreich auszeichnet.“

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