Seniorenbund bekräftigt Nein zur Abschaffung des Bargeldes

Korosec: „Wehre mich nicht nur im Namen der Älteren“

Wien (OTS) - Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, betrachtet die vom Internationalen Währungsfonds IWF in einem neuen Arbeitspapier propagierte „heimliche“ Abschaffung des Bargeldes als ernste Gefahr für die Bürgerinnen und Bürger Europas. Das Papier empfiehlt den Regierungen der EU-Länder, das Bargeld gleichsam „schleichend verschwinden“ zu lassen, anstatt per Dekret einzuziehen, um „öffentliche Aufregung zu vermeiden“.

„Der Seniorenbund wehrt sich vehement gegen die Absicht der EU-Finanzminister und der EZB, das Bargeld abzuschaffen. Hier werden Freiheits- und Bürgerrechte mit den Füßen getreten. Hinter diesem Plan stehen plumpe Argumente, wie etwa die Bekämpfung des Terrorismus und die Steuerhinterziehung. In Wirklichkeit geht es den Bargeld-Feinden darum, die EZB-Negativzinsen von den Banken auf die Sparer abzuwälzen, um damit die Erträge der Banken zu erhöhen. Außerdem soll den Regierungen ermöglicht werden, im Falle von EU-Finanzkrisen direkt auf die Konten der Bürger durchzugreifen“, warnt Korosec.

„Ich wehre mich nicht nur im Namen der älteren Generation, die ihren Enkelkindern vielleicht schon bald kein Taschengeld mehr zustecken kann, sondern stellvertretend für alle Menschen, die das Recht und die Möglichkeit behalten wollen, über ihr hart erarbeitetes Kapital autonom zu verfügen“, zeigt sich die Seniorenbund-Präsidentin kämpferisch.

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