WWF erfreut über Vorstoß von Bundeskanzler Kern

Naturschutz als alleinige Landeskompetenz funktioniert nicht

Wien (OTS) - Der WWF zeigt sich erfreut über den Vorstoß von Bundeskanzler Kern, naturschutzrechtliche Kompetenzen auf Bundesebene zu verlagern. „Wir sehen immer wieder, dass die alleinige Landeszuständigkeit im Naturschutz zu enormen Problemen führt und in der Praxis einfach nicht funktioniert“, erklärt Jurrien Westerhof, politischer Leiter des WWF. „Das jahrelange Chaos um die fehlenden Ausweisungen von Natura 2000-Schutzgebieten ist nur ein Beispiel dafür.“ Weil die Bundesländer sich nicht einigen konnten, steht Österreich jetzt kurz vor teuren Strafzahlungen.

„Am Beginn seiner Amtszeit hat Minister Rupprechter selbst ein Bundes-Rahmengesetz im Naturschutz angeboten“, so Westerhof weiter. „Jetzt hat der Umweltminister die Gelegenheit, dieses Vorhaben gemeinsam mit Bundeskanzler Kern umzusetzen. Damit könnte er endlich das tun, was man von einem Umweltminister erwartet und den Umwelt- und Naturschutz in Österreich ein gutes Stück voran bringen.“

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Jurrien Westerhof, politischer Leiter WWF Österreich, 0664 6126701, jurrien.westerhof@wwf.at

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