ORF III am Wochenende: „zeit.geschichte“ über Frankreich im Zweiten Weltkrieg, „Erlebnis Bühne“ mit „Frühling in Wien“

Außerdem: „GartenKULT“ mit „TierGarten“, Künstlerporträt über Philippe Jordan, Mike Supancic in der „Kleinkunst“

Wien (OTS) - Am Samstag, dem 22. April, beleuchten in ORF III Kultur und Information anlässlich der bevorstehenden Präsidentenwahl in Frankreich (Infos zum ORF-Schwerpunkt unter presse.ORF.at) drei zeit.geschichte“-Dokumentationen die Rolle des Landes im Zweiten Weltkrieg, am Sonntag, dem 23. April 2017, sorgt „Erlebnis Bühne“ mit dem Klassikkonzert „Frühling in Wien“ für musikalischen Hochgenuss.

Samstag, 22. April: „GartenKULT: TierGarten“ (18.00 Uhr), „zeit.geschichte“ mit „1944 – Kampf um Paris“ (20.15 Uhr), „Im Bett mit dem Feind – Liebe und Sex im besetzten Frankreich“ (21.10 Uhr) und „Nazi-Kollaborateure – Pierre Laval“ (22.05 Uhr), „Kleinkunst:
Mike Supancic: Traumschiff Supancic“ (23.00 Uhr)

Im Samstagvorabend präsentiert ORF III eine neue Ausgabe des soeben mit einem Romy-Akademiepreis für Produzent Michael Starkl in der Kategorie „Beste Programmidee“ ausgezeichneten ORF-III-Formats „GartenKULT“ (18.00 Uhr). Im „TierGarten“ dreht sich dieses Mal alles um erwünschte und unerwünschte tierische Mitbewohner in unseren Grünanlagen. Kultgärtner Josef Starkl zeigt u. a. wie man Nützlinge halten, Schädlinge auf biologische Art loswerden und Schnecken und Wühlmäuse aus dem Garten verbannen kann. Außerdem erhält das Publikum eine Anleitung, wie man einen Futterspender für Vögel und Insektenhotels baut.

Der „zeit.geschichte“-Frankreichabend startet mit der Doku „1944 – Kampf um Paris“ (20.15 Uhr). Im Sommer jenes Jahres befand sich die Stadt unter Belagerung von allen Seiten: Einerseits marschierten die Alliierten Richtung Paris, während sich die Pariser andererseits auf eine Konfrontation mit den deutschen Besatzern vorbereiteten. Hollywood-Regisseur George Stevens filmte damals als Teil einer Spezialeinheit die heiße Phase vor der Befreiung aus Sicht der Alliierten mit. Die Dokumentation erlaubt einzigartige Einblicke von vorderster Front und spannt einen Bogen von der Landung der Alliierten bis zur Kapitulation der deutschen Besatzer in Paris.
Von einem nicht minder spannenden Thema handelt die zweite Dokumentation des Abends „Im Bett mit dem Feind – Liebe und Sex im besetzten Frankreich“ (21.10 Uhr). Während der NS-Besatzungszeit kam es zwischen den belagernden Truppen und der französischen Zivilbevölkerung zu zahlreichen sexuellen Beziehungen. Der Film greift dieses historische Tabu auf und verdeutlicht mit noch nie gezeigten Aufnahmen die sexuelle Ausnahmesituation in einer Zeit des Krieges. Von einem zwielichtigen französischen Protagonisten des Zweiten Weltkriegs handelt der abschließende Beitrag „Nazi-Kollaborateure – Pierre Laval“ (22.05 Uhr). Die Doku porträtiert das Leben eines Politikers, der die Geschichte Frankreichs entscheidend mitprägte. Laval begann seine politische Karriere als überzeugter Sozialist und suchte zunächst in Mussolini einen starken Bündnispartner gegen das Dritte Reich. Doch innerhalb weniger Jahre näherte er sich dem Hitler-Regime an und wurde schließlich zum wichtigsten Minister des Vichy-Regimes, wobei er u. a. die Deportationen von Juden aus Frankreich in die Vernichtungslager Osteuropas organisierte.

Schließlich ist in der ORF-III-„Kleinkunst“ Mike Supancic mit seinem Kabarettprogramm „Traumschiff Supancic“ zu sehen. Käpt’n Mike geht an Bord und beschäftigt sich mit den großen und kleinen Fragen des Lebens. Vom Politiker bis zum Börsenhai sind alle auf diesem Schiff anzutreffen – und Supancic kommentiert, wie üblich, launig und musikalisch.

Sonntag, 23. April: „Erlebnis Bühne“ mit „Künstlerporträt: Philippe Jordan – geboren, um zu dirigieren“ (19.20 Uhr) und „Frühling in Wien“ (20.15 Uhr)

Am Sonntag führt „Erlebnis Bühne“ mit Moderatorin Barbara Rett einmal mehr in die Welt der klassischen Klänge. Den Auftakt dazu macht das „Künstlerporträt“ über „Philippe Jordan – geboren, um zu dirigieren“ (19.20 Uhr). Der Schweizer gilt als einer der erfolgreichsten Dirigenten der jüngeren Generation und wird in dieser Dokumentation von Reiner Moritz porträtiert. Er spricht darin u. a. über die Anfänge seiner Karriere, seine Zeit als Chefdirigent des Grazer Philharmonischen Orchesters sowie seine aktuellen Tätigkeiten als Musikdirektor der Pariser Oper und Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Jordan ist auch danach im traditionellen Osterkonzert „Frühling in Wien“ (20.15 Uhr) am Pult der Wiener Symphoniker zu erleben. Auf dem Programm des ORF-2-Dakapos stehen Werke von Leonard Bernstein und Georg Gershwin: Bernsteins „Candide“-Ouvertüre eröffnet das Konzert, gefolgt von Gershwins „Klavierkonzert in F“. Mit „An American in Paris“ geht die Reise weiter, bevor Bernsteins „Symphonische Tänze“ aus „West Side Story“ das Konzert beschließen. Mit Jean-Yves Thibaudet tritt einer der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit als Solist auf.

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