Forschen und die Welt verbessern: Beim 11. FH-Forschungsforum an der IMC FH Krems ging es um „Research – Innovation – Value“

370 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Österreich waren in Krems mit dabei

Krems (OTS) - Forschung ist die Basis für Weiterentwicklung und Innovation. Wissenschaft soll aber auch zur globalen Verbesserung der Gesellschaft beitragen. Um das Spannungsfeld „Research – Innovation – Value“ ging es beim 11. Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulen (FFH), das von 19. bis 20. April an der IMC FH Krems stattfand. Karin Bauer (Der Standard – Ressortleiterin Karriere) hat das zweitägige Forschungsforum moderiert.

Im Fokus: Austausch und Diskussion

Entscheidungsträger, Opinion Leader und Führungspersönlichkeiten der heimischen Forschungs- und Politiklandschaft haben sich in Krems a. d. Donau zu brandaktuellen Forschungsthemen ausgetauscht, darüber referiert und diskutiert. Sessions in parallelen Tracks, Networking sowie eine Schiffsrundfahrt als gesellschaftlicher Abschluss standen am ersten Tag auf dem Programm. Am zweiten Tag diskutierten mit der zuständigen Sektionschefin im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Mag. Barbara Weitgruber, die Geschäftsführerin Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) Dr. Henrietta Egerth, der Präsident der Christian Doppler Forschungsgesellschaft Univ.-Prof. Dr. Reinhart Kögerler, der Leiter des Ausschusses Forschung und Entwicklung der Österreichischen Fachhochschulkonferenz (FHK) FH-Prof. PD DI Dr. Johann Kastner und der Vice President R&D von Shire DI Dr. Friedrich Scheiflinger.

„Wissen ist sozial geworden“

Key Notes zu „Research – Innovation – Value“ hielten der Vorsitzender des Österreichischen Wissenschaftsrates Prof. Dr. Antonio Loprieno und der Staatssekretär im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Dr. Harald Mahrer. Professor Loprieno gab Einblick in die unterschiedlichen Forschungsansätze, sprach über Grundlagenforschung und angewandte Forschung und skizzierte eine idealtypische Art der Forschung. Wissen sei sozial geworden – das betonte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates. So sei es möglich, dass über das Internet Wissen und Wissenschaft verbreitet und zugänglich gemacht wird. „Forschung und Wissenschaft soll nicht nur zum Selbstzweck stattfinden, sondern auch einer globalen Verbesserung der Gesellschaft dienen“, war das Schlussplädoyer des erfahrenen Wissenschafters. Staatssekretär Dr. Harald Mahrer sprach über die noch bevorstehenden Entwicklungen, die die Digitalisierung mit sich bringt: „Das ist die größte technologische Veränderung seit dem Buchdruck“. Er plädiert für die „Open Innovation“ und fordert die österreichischen Forscherinnen und Forscher dazu auf, bewusst eine Vorreiterrolle einzunehmen und so zu „Innovation Leader“ zu werden. „Diese Veränderung ist gekommen um zu bleiben“, meint Mahrer abschließend und sieht auch die Rolle der Fachhochschule als eine sehr wichtige im Umgang mit den Herausforderungen, die die „atemberaubenden“ digitale Entwicklungen mit sich bringen.

Exzellente Forschung: Best Paper Award

Den krönenden Abschluss des Forschungsforums bildeten die Best Paper Award-Preisverleihung und Fahnenübergabe, die vom Geschäftsführer der IMC FH Krems Prof. (FH) Dr. Karl C. Ennsfellner durchgeführt wurde. Mit dem Best Paper Award wurden Verena Schallhart vom MCI Management Center Innsbruck mit ihrem Paper „Modelbasierte Untersuchungen zum Wärmehaushalt von Fahrzeugkatalysatoren in Stadtbussen unter besonderer Berücksichtigung ortstypischer Fahrprofile“, DI Gernot Steindl von der Forschung Burgenland mit dem Paper „Thermohydraulische Simulation zur Untersuchung des Speicherpotentials von Fernwärmenetzen“ und Viktoria Haider von der IMC FH Krems/Haus der Barmherzigkeit mit dem Paper „Happy Hour“ ausgezeichnet. „Als Bildungsinstitutionen ist es unser oberstes Prinzip, unter dem Aspekt der Werteschaffung zu forschen. Zukunftsorientierter Wissenserwerb muss jedoch immer ein hohes Verantwortungsbewusstsein miteinschließen, das von Wissensdrang und Fortschrittsgedanken nicht in den Hintergrund gerückt werden darf“, erklärte IMC Geschäftsführer Dr. Karl Ennsfellner im Zuge der Verleihung.

Forschungsforum 2017 in Zahlen

Beim 11.FH-Forschungsforum, das an der IMC FH Krems stattfand, waren an den beiden Tagen insgesamt 370 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei. In drei Sessions fanden 22 Panels, in denen 136 Paper präsentiert wurden, statt. 3 Paper wurden mit dem Best Paper Award ausgezeichnet.

Ziele des Forschungsforums

Das Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulen (FFH) ist eine Plattform zur Präsentation der vielfältigen Forschungsaktivitäten und -ergebnisse österreichischer Fachhochschulen. Im Fachhochschulbereich hat sich über fachliche und geografische Grenzen hinweg eine sehr vielfältige Forschungslandschaft erfolgreich entwickelt. Das FFH beweist Jahr für Jahr in eindrucksvoller Weise die Leistungsfähigkeit der anwendungsorientierten Forschungsaktivitäten der österreichischen Fachhochschulen.

Die Zusammenfassung aller Papers des Forschungsforums ist online abrufbar unter: http://ffhoarep.fh-ooe.at/handle/123456789/758

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Julia Erber
Kommunikation und PR / Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
IMC Fachhochschule Krems
T: +43-(0)2732-802- ext. 253
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