Pensionistenverband: Sinkender Pensionszuschuss keine „Eintagsfliege“

Pensionen dienen nicht mehr als Ausrede für Budgetproblem - Reformbedarf in der Arbeitswelt

Wien (OTS) - „Das was der Pensionistenverband immer wieder sagt, wird neuerlich durch die Zahlen belegt: Die Pensionskosten liegen deutlich unter den prognostizierten Werten. Und zwar nicht zum ersten Mal, sondern heuer bereits das dritte Jahr in Folge! Der sinkende Bundeszuschuss ist daher keine Eintagsfliege“, erklärte Pensionistenverbands-Generalsekretär Andreas Wohlmuth auf die heute erfolgte Meldung zum Stabilitätsprogramm des Finanzministeriums. Einmal mehr ist für den Pensionistenverband bewiesen, dass die Pensionen nicht mehr Schuld an Budgetproblemen und Defiziten sind.

„Alle Versuche, unser stabiles, sicheres und finanzierbares Pensionssystem schlecht zu reden, scheitern wiederholt an den guten Zahlen. Das zeigt, dass die gesetzten Maßnahmen immer mehr ihre Wirkung zeigen. Wir leugnen jedoch nicht den Reformbedarf in der Arbeitswelt. Wir brauchen einen Kulturwandel hin zu einer altersgerechten Arbeitswelt, mit genügend Jobs für Ältere die nicht krank machen. Und es muss Schluss sein mit dem systematischen Abschieben und Hinausmobben in Richtung Pension durch die Personalchefs“, so Wohlmuth und weiter: „Ältere Beschäftigte aus dem Erwerbsleben zu drängen ist kein Kavaliersdelikt!“

Der Pensionistenverband wird den ÖVP-Finanzminister bei jeder Gelegenheit erinnern, dass er für die Pensionen weniger ausgeben musste und auch heuer ausgeben muss. Geld, das jetzt dafür da sein muss, zum Beispiel den Ausgleichszulagen-Bezieher/innen endlich die Negativsteuer-Gutschrift zu gewähren. Wir werden ihn daran erinnern bei der nächsten Pensionsanpassung und wir werden ihn daran erinnern beim Thema Rehab-Maßnahmen für ältere ArbeitnehmerInnen!“

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Pensionistenverband Österreichs
Andreas Wohlmuth
Generalsekretär
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