ORF III am Osterwochenende: Doku-Premiere „Mysterien von St. Stephan“ und „ORF-Legende“ Fritz Eckhardt, „Osterkonzert 2017“

Außerdem: „Das ganze Interview“ mit Martin Schenk, „GartenKULT“ im „SommerGarten“, Best of „Kabarett im Turm“, „Die Schöpfung“ u. v. m.

Wien (OTS) - Besinnlich, musikalisch und informativ wird das ORF-III-Osterprogramm: Am Karsamstag, dem 15. April 2017, feiert eine neue Ausgabe der Reihe „ORF-Legenden“ mit Schauspieler Fritz Eckhardt TV-Premiere. Weiters bietet „Erlebnis Bühne“ am Ostersonntag, dem 16. April 2017, mit dem „Osterkonzert 2017“ aus dem Stift Klosterneuburg und Haydns „Schöpfung“ aus dem Schloss Esterházy klassischen Musikgenuss pur. Schließlich hält ORF III am Ostermontag, dem 17. April 2017, mit der neuen Hochglanzproduktion „Mysterien von St. Stephan – Der unbekannte Dom“ (20.15 Uhr) eine weitere Doku-Premiere bereit.

Karsamstag, 15. April: „Das ganze Interview: Christoph Riedl-Daser im Gespräch mit Martin Schenk“ (16.55 Uhr), „GartenKULT: SommerGarten“ (17.50 Uhr), „zeit.geschichte“ mit „ORF-Legenden“ Fritz Eckhardt (20.15 Uhr), Kurt Sowinetz (21.00 Uhr) und Günther ‚Howdy‘ Schifter (21.50 Uhr), „Kabarett im Turm: Best of“ (22.40 Uhr)

Den Samstagvorabend startet ORF III mit einer neuen Ausgabe der Reihe „Das ganze Interview“ (16.55 Uhr). Als stellvertretender Direktor der evangelischen Diakonie ist Martin Schenks Expertise ebenso gefragt wie als Mitglied im Menschenrechtsbeirat der Volksanwaltschaft. Im Gespräch mit ORF-Religionsjournalist Christoph Riedl-Daser spricht er über aktuelle Probleme im Bereich der Armutsbekämpfung, der sozialen Ungerechtigkeit und über die Vision einer Gesellschaft, in der es allen gut geht. Eine neue Folge „GartenKULT“ mit dem Titel „SommerGarten“ (17.50 Uhr) zeigt, wie man Pflanzen aus dem Winterschlaf holt. Das Moderatorenduo Josef Starkl und Katharina Gritzner erstellt Balkonkisten für den Schatten oder die Sonne, legt ein Sommerblumenbeet an und begrüßt die junge Gärtnerin Elisabeth Woisetschläger.
Die „zeit.geschichte“ im Hauptabend präsentiert danach drei Ausgaben der beliebten ORF-III-Dokureihe „ORF-Legenden“. Zuerst wandelt Georg Schütz in einer neuen Folge auf den Spuren von Schauspiellegende Fritz Eckhardt (20.15 Uhr), der ab 1939 anonym für das einzige Wiener Kabarett der NS-Zeit schrieb und mit seinem markanten Wortwitz in Serien wie „Der alte Richter“, „Wenn der Vater mit dem Sohne“ oder „Hallo – Hotel Sacher … Portier!“ zum gefeierten Fernsehschauspieler wurde. Vom Volkstheater über die Josefstadt bis hin zum Burgtheater spielte Kurt Sowinetz stets bedeutende Rollen und mit seinen vielseitigen Fähigkeiten als Sänger und Kabarettist unterhielt er sein Publikum auch abseits des klassischen Sprechtheaters. Die anschließende Dokumentation „Kurt Sowinetz – ‚Bei Regen und Wind‘“ (21.00 Uhr) geht u. a. der Frage nach, warum das Multitalent dem breiten Publikum nicht so bekannt ist wie etwa sein Freund Helmut Qualtinger. Den „zeit.geschichte“-Abend beschließt „ORF-Legende:
Günther ,Howdy‘ Schifter“ (21.50 Uhr). Seit 1955, dem Gründungsjahr des ORF, führte Schifter im Fernsehen Interviews mit Größen der damaligen Zeit wie Josephine Baker, Walt Disney und Louis Armstrong. Berühmtheit erlangte er auch als erster österreichischer Diskjockey, der jahrzehntelang die heimische Radio- und Fernsehgeschichte prägte. Die Dokumentation widmet sich dem bewegten Leben des Radiomoderators, der sich ein Leben lang eine Leidenschaft für den Jazz der Swing-Ära beibehielt.
Schließlich sorgt ein „Best of“ von „Kabarett im Turm“ (22.40 Uhr) mit den besten Szenen der zweiten Staffel für einen humorigen Ausklang. Mit dabei sind u. a. die Kernölamazonen, Christoph Fälbl, Nina Hartmann, Christof Spörk und Verena Scheitz.

Ostersonntag, 16. April: „Erlebnis Bühne“ mit „Künstlerportrait:
Vivaldi und Venedig“ (19.25 Uhr), „Aus dem Stift Klosterneuburg:
Osterkonzert 2017“ (20.15 Uhr) und „Die Schöpfung – Haydn Philharmonie & Nicolas Altstaedt“ (21.25 Uhr)

Der dreiteilige „Erlebnis Bühne“-Abend am Ostersonntag startet mit dem „Künstlerporträt: Vivaldi und Venedig“ (19.25 Uhr). In seiner farbenprächtigen Dokumentation spürt Georg Madeja Vivaldis Leben und Wirken in seiner Heimatstadt nach, unterstützt von u. a. Schriftstellerin Donna Leon und dem Ensemble Barucco. Im Hauptabend präsentiert Barbara Rett das ORF-2-Dakapo des „Osterkonzerts 2017“ (20.15 Uhr) aus dem Stift Klosterneuburg. Als eines der bedeutendsten Barockensembles Österreichs bringt das Bach Consort Wien gemeinsam mit dem Salzburger Bachchor, dem international gefeierten Countertenor Andreas Scholl und Sopranistin Hanna Herfurtner unter der musikalischen Leitung von Rubén Dubrovsky Kompositionen von Antonio Vivaldi zum Erklingen. Ergänzend zeigt ORF III danach ein Schlüsselwerk der musikalischen Weltliteratur mit Joseph Haydns „Die Schöpfung“ (21.25 Uhr). Unter der Leitung von Dirigent Nicolas Altstaedt sind die Haydn Philharmonie und der Wiener Kammerchor sowie die Solisten Martina Janková, David Szigetvári und Miklós Sebestyén aus dem imposanten Haydnsaal im Schloss Esterházy zu erleben.

Ostermontag, 17. April: „ORF III Themenmontag“ mit „Gedanken zum Stephansdom“ (19.55 Uhr), „Mysterien von St. Stephan – Der unbekannte Dom“ (20.15 Uhr) und „St. Stephan – Der lebende Dom“ (21.15 Uhr) sowie „Aus dem Rahmen“-Ausgaben „Die Karlskirche“ (22.05 Uhr), „Stift St. Florian“ (22.55 Uhr) und „Stift Admont“ (23.30 Uhr)

Am Ostermontag steht der „ORF III Themenmontag“ ganz im Zeichen von Kirche und Glaube. Höhepunkt ist die TV-Premiere der neuen ORF-III-Dokumentation „Mysterien von St. Stephan – Der unbekannte Dom“ (20.15 Uhr) von Günter Schilhan, die bisher ungelöste Rätsel und Geheimnisse rund um das Wiener Wahrzeichen lüftet. Der letzte Teil der ORF-III-Dokutrilogie zeigt u. a. mittels digitaler Reanimation, wie der Dom mit dem vollständigen Nordturm ausgesehen hätte, und erklärt, warum der Steffl sich am Ende mit einer hohen Turmspitze im Süden begnügen musste. Eine spannende These gibt es ferner zu Dombaumeister Pilgram, dessen Bildnis aus der ORF-TV-Reihe „Fenstergucker“ bekannt ist. Nicht zuletzt gibt auch der Namenspatron, der heilige Stephanus, Rätsel auf. Bevor die Neuproduktion zu sehen ist, sprechen Persönlichkeiten wie Kardinal Christoph Schönborn, Wiens Bürgermeister Michael Häupl oder Bundesminister Thomas Drozda in „Gedanken zum Stephansdom“ (19.55 Uhr) über ihre ganz persönliche Beziehung zum sakralen Bauwerk. Georg Rihas Doku „St. Stephan – Der lebende Dom“ (21.15 Uhr) unternimmt im dritten Teil des Themenabends eine naturwissenschaftliche Expedition und begegnet dabei großen Raubtieren, mikroskopisch kleinen Vielzellern und erkundet das kirchliche Mauerwerk, das im Schatten eines architektonischen Meisterwerks einem faszinierenden biologischen Abbauprozess unterliegt. Ein ähnliches architektonisches Juwel erkundet Moderator Karl Hohenlohe in der ersten von drei anschließenden „Aus dem Rahmen“-Ausgaben – „Die Karlskirche“ (22.05 Uhr). Eine weitere Folge des ORF-III-Formats erforscht danach die spannende Geschichte des bekannten Barockklosters „Stift St. Florian“ (22.55 Uhr) in Oberösterreich. Den Abend beschließt das „Stift Admont“ (23.30 Uhr), das nicht nur das älteste bestehende Kloster der Steiermark ist, sondern auch die größte Klosterbibliothek der Welt beherbergt.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle ORF-III-Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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