Leiter des Interreligiösen Dialogs im Vatikan und KAICIID Generalsekretär besprechen künftige Zusammenarbeit

Wien (OTS) - Am 7. April 2017 traf KAICIID-Generalsekretär Faisal Bin Muaammar Kardinal Jean-Louis Tauran, Präsident des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, in den Büros des Rates im Vatikan. Ihr herzliches Wiedersehen konzentrierte sich auf KAICIIDs vergangene, aktuelle sowie auch zukünftige Zusammenarbeit mit dem Heiligen Stuhl, der beobachtendes Gründungsmitglied ist.

Der Generalsekretär informierte Kardinal Tauran über die aktuellen Aktivitäten des Zentrums, einschließlich der Programme zur Unterstützung interreligiöser Dialogplattformen in vier Konfliktregionen: Irak / Syrien, Myanmar, Nigeria und Zentralafrikanische Republik, sowie auch über andere programmatische Aktivitäten im Zusammenhang mit der Initiative „United Against Violence in the Name of Religion“, wie etwa das Social Media und das Fellows-Programm. Letztere bilden junge religiöse Würdenträger aus, um dem Hass in sozialen Medien entgegenzuwirken und künftige Religionsvertreter bei der Nutzung des Dialogs zu unterstützen, um Konflikte zu verhindern und eine friedliche Versöhnung zu unterstützen.

Der Generalsekretär drückte seine Dankbarkeit für die langjährige und uneingeschränkte Unterstützung des Vatikans aus (vor allem für die Unterstützung des emeritieren Papst Benedikt, Papst Franziskus, Bischof Gallagher und Bischof Ayuso).

Während des Gesprächs erörterten der Kardinal und der Generalsekretär die fortlaufende Zusammenarbeit des Zentrums mit dem Päpstlichen Rat für den interreligiösen Dialog und begrüßten weitere Konsultationen.

Nach seinem Treffen mit Kardinal Tauran traf der Generalsekretär auch Bischof Miguel Ayuso, Mitglied des KAICIID Board of Directors und Vertreter des Vatikans in KAICIIDs Council of Parties, um weitere Pläne für die Zusammenarbeit zwischen dem Zentrum und dem Päpstlichen Rat auszuarbeiten.

Über KAICIID

Das Internationale Dialogzentrum (KAICIID) ist eine staatenübergreifende Organisation, die den Dialog fördert, um Frieden in Konfliktgebieten aufzubauen. Es tut dies, indem es das Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen Menschen verschiedener Kulturen und Anhängern verschiedener Religionen verstärkt. Das Zentrum wurde von Österreich, Saudi-Arabien und Spanien gegründet. Der Heilige Stuhl ist beobachtendes Gründungsmitglied des Zentrums. Sein Verwaltungsrat, das sogenannte Board of Directors, umfasst prominente Vertreter der fünf großen Weltreligionen (Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam und Judentum). Der Vorstand entwirft und beaufsichtigt die Programme des Zentrums.

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