Grüne Studierende: Wir opfern weder Grundsätze noch Studierendeninteressen

Grüne Studierende kandidieren weiterhin in Graz und Linz und bleiben beim Beschluss, nicht bundesweit anzutreten

Graz (OTS) - Die Grünen Studierenden treten bei der ÖH-Wahl weiterhin in Graz und Linz an, wo ihre Vereine und Fraktionen seit über 20 Jahren stark verwurzelt sind und wo sie sehr aktive Gruppen haben. Außerdem kandidieren die Grünen Studierenden an kleineren Hochschulen in anderen Bundesländern, an denen Glawischnigs GRAS nicht kandidiert. Sollte es an Hochschulen außerhalb der Steiermark und Oberösterreich aufgrund des Kommunikationschaos innerhalb der Grünen zu Doppelkandidaturen gekommen sein, ziehen die Grünen Studierenden ihre Listen im Sinne der Studierendeninteressen zurück. 

Der Ursprung des aktuellen Konflikts liegt im absoluten Konsensprinzip der GRAS. Die ehemaligen Grazer und Linzer GRAS-Gruppen haben sich 2016 aus dem Bundesverband gelöst und sich in Grüne Studierende umbenannt. Der zentrale Unterschied liegt in der Entscheidungsfindung. Die GRAS hat ein absolutes Einstimmigkeitsprinzip von 100%, so dass selbst mit großen Mehrheiten von 90% keine Veränderungen möglich sind. Außerdem gibt es bei den Studierenden der Bundespartei keine geheime Wahl von KandidatInnen und FunktionärInnen. Die Grünen Studierenden hingegen lassen auch demokratische Mehrheitsentscheidungen zu. Mit dem totalen Konsensprinzip ist es aus Sicht der Grünen Studierenden kaum möglich, mehr als 30-40 Menschen bundesweit aktiv einzubinden. Für eine starke und schlagkräftige Studierendenvertretung braucht es aber eine breite Basis an engagierten Menschen. 

In Graz und Linz ist die GRAS bisher mit keinen aktiven Gruppen in Erscheinung getreten. Aus Sitzungsprotokollen der Partei wurde öffentlich bekannt, dass es laut steirischer Landespartei in Graz praktisch nur die Grünen Studierenden gibt. Falls die Partei jetzt versucht, die Grünen Studierenden mit Fake-Listen auszuhebeln, fällt sie den aktiven Grünen Studierendengruppen in den Rücken und schadet allen Studierenden. Die Grünen Studierenden stellen an der Uni Graz die stärkste Fraktion und sind daher am Wahlzettel auf Platz eins zu finden. “Wir machen Studierendenpolitik auf Basis Grüner Grundwerte. Wir werden die Interessen der Studierenden an einer starken, aktiven Vertretung sicher nicht am Altar der Parteiinteressen opfern”, so Johannes Steiner, Sprecher der Grünen Studierenden. “Wir wollen uns gemeinsam mit vielen anderen Menschen engagieren und uns vor Ort für Studierende einsetzen”, ergänzt Dorothea Wolf, Politische Geschäftsführerin der Grünen Studierenden.

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