Kickl: Grüne Therapiesitzung im ORF ist symptomatisch für den Qualitätsverlust am Küniglberg!

‚Im Zentrum‘ wird einmal mehr als parteipolitische Bühne – diesmal für die Grünen – missbraucht!

Wien (OTS) - „Dass der ORF seinem verfassungsgemäßen Auftrag der Objektivität und der Ausgewogenheit schon lange nur noch in Teilbereichen und am Papier nachkommt, ist allgemein bekannt. Dass man sich am Küniglberg jetzt jedoch als Therapieeinrichtung für die Grünen generiert und den Sonntag-Abend einzig der grünen Nabelschau widmet, zeigt allerdings eine völlig neue Qualität und einen weiteren Tiefpunkt“, so heute der Mediensprecher und Generalsekretär der FPÖ, NAbg. Herbert Kickl

„Es ist ja nichts Außergewöhnliches, dass der seit Jahren auf der Stelle tretenden Eva Glawischnig im ORF der Teppich ausgerollt wird. Bemerkenswert ist jedoch dabei, dass neben Glawischnig auch die Chefin der verstoßenen 'Jungen Grünen' ins Studio geladen wurde um den Zwangsgebührenzahlern einen Einblick in die Beziehungskrise der Grünen zu bieten. Als Gesprächstherapeut dieser öffentlichen Gruppenpsychotherapie fungiert Claudia Reiterer, die in einer Lebensbeziehung zu Lothar Lockl steht und damit – nach ORF Denkmuster - alle Kriterien der Objektivität und Äquidistanz erfüllt. Als besondere Pikanterie ist zu erwähnen, dass eben jener Lothar Lockl als potentieller Nachfolger von Glawischig auch grünintern kolportiert wird. Und damit der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt, hat der ORF auch den universalinformierten Berufskasperl Rudolf Fussi geladen, der als Wanderer durch die parteipolitischen Welten seinen Senf immer und überall absondern kann. Als Schiedsrichter, der besonders auf die grüne Koalitionstauglichkeit für die Zeit nach der nächsten Wahl zu achten hat, darf die Expertise von Anton Pelinka, dem hartnäckig ein Naheverhältnis zur SPÖ nachgesagt wird, selbstverständlich auch nicht fehlen. Wenn man sich also diese Programmgestaltung und die Einladungspolitik des ORF vor Augen hält, dann verwundert es in der Tat nicht, dass die Psychotherapie in Wien erfunden worden ist“, so Kickl.

„Nicht zuletzt auch auf Grund der völlig unverhohlenen Regierungshofberichterstattung verliert der öffentlich-rechtliche Rundfunk seit Jahren an Reichweite und spielt gerade im Bereich der Information nur noch bei älteren Zusehern eine Rolle. Das Flaggschiff des ORF, der tägliche Informationsblock, weist mittlerweile ein Durchschnittsalter der Zuseher von weit über 60 Jahren auf. Parallel zum laufenden Abgang an Zusehern, verliert der ORF an Glaubwürdigkeit und Qualität. Warum ORF-Generaldirektor Wrabetz diesem Treiben ohne mit der Wimper zu zucken zusieht, warum er es zulässt, dass seine Diskussionssendung am Sonntag Abend wiederholt zu einer parteipolitischen Werbesendung umfunktioniert wird, wird wohl solange ein Rätsel bleiben, bis er sich endlich einmal deutlich dazu äußert. Bis dahin verwundert es auch nicht, dass immer mehr Zuseher zu den Diskussionssendungen der Privatsender, wie etwa Servus-TV abwandern, da dort Fernsehen auf höchstem Niveau produziert werde. Eine Kompetenz, die der ORF leider schon lange verloren hat“, so Kickl.

„Stattdessen wird beim ORF kräftig an der Gebührenschraube gedreht und auch die ausbezahlten Gehälter und die kolportierten Luxuspensionen einiger Nachrichtenaufsager stehen in keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung.“ In diesem Zusammenhang erinnerte Kickl daran, dass bis heute keine umfassenden Transparenzregeln geschaffen wurden, um der zahlenden Bevölkerung endlich die tatsächlichen Einkommens- und Abhängigkeitsverhältnisse der Tugendwächter am Küniglberg zu präsentieren.

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