VP-Kugler: Kinder mit Down-Syndrom müssen in Wien umfassend unterstützt werden

Rot-Grün stimmt ÖVP-Antrag zu - Jetzt müssen Forderungen umgesetzt werden

Wien (OTS) - "In der Gemeinderatssitzung vom 2. März 2017 wurde ein ÖVP-Beschlussantrag, der sich für die verstärkte Unterstützung von Kindern mit Down-Syndrom ausgesprochen hat, von Rot-Grün in völlig verantwortungsloser Art und Weise abgelehnt. Nach einem Monat Nachdenkpause ist nun offensichtlich ein Sinneswandel eingetreten", so ÖVP Wien Gemeinderätin Gudrun Kugler angesichts der heutigen rot-grünen Annahme eines entsprechenden ÖVP-Beschlussantrags.

Menschen mit Down-Syndrom verdienen wesentlich mehr Akzeptanz seitens der Politik und der Gesellschaft. Betroffene Eltern müssen daher sowohl in materieller als auch in immaterieller Hinsicht ausreichend unterstützt werden.

"Ich möchte hören, was mein Kind können wird, nicht was es nicht können wird", so eine Mutter, die selbst jahrelang auf einen Frühförderplatz für ihr Kind wartete. Der Verein Down-Syndrom Österreich verteilt über fast alle Geburtsstationen in ganz Österreich Informationsboxen an frischgebackene Eltern von Babies mit Down-Syndrom. In Wien wird dies vom KAV bis jetzt leider abgelehnt (der Bezug der Infoboxen ist derzeit nur über die Down-Syndrom-Ambulanz und die Kinderherzstation AKH möglich).

"Ob Menschen mit Down-Syndrom eine vitale Rolle in unserem Leben spielen können, hängt davon ab, welche Perspektiven Frauen und Paare sehen. Und für Perspektiven sind Politik und Gesellschaft jedenfalls mitverantwortlich - jenseits von ideologischen Scheuklappen!", so Kugler weiter.

"Jetzt muss es darum gehen, die in diesem Antrag enthaltenen Forderungen auch umzusetzen. Es ist höchst an der Zeit, dass Rot-Grün den betroffenen Eltern und Kindern die Unterstützung zukommen lässt, die sie brauchen", so Kugler abschließend.

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