ÖH ad Mitterlehner

25 Mio Euro sind zu wenig

Wien (OTS) - Die Studierendensozialerhebung 2015 hat erneut verdeutlicht, dass die soziale Lage der Studierenden alles andere als rosig ist. Obwohl die Zahl der Studierenden steigt, sinkt die Zahl derer, die Studienbeihilfe beziehen können. Das liegt unter anderem an der Einkommensgrenze der Eltern, die nicht inflationsangepasst wurde.

“Die Aufgabe eines Beihilfensystems ist es, allen Studierenden ihr Studium zu ermöglichen, denn das Einkommen der Eltern darf nicht über den Studienerfolg der Kinder entscheiden”, so Marie Fleischhacker vom Vorsitzteam der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH).

Das österreichische Beihilfesystem ist löchrig und alles andere als sozial treffsicher. So gehen viele bedürftige Studierende, obwohl sie auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind, völlig leer aus. Daher setzt sich die ÖH seit Jahren für eine Erhöhung der Studienbeihilfe, eine Inflationsanpassung der elterlichen Einkommensgrenzen und eine Anpassung der Höhe der Studienbeihilfe ein. “Die 25 Millionen sind ein Tropfen auf den heißen Stein, decken aber bei weitem nicht die dringend notwendige Inflationsanpassung der Studienbeihilfe seit 1999 ab”, so Fleischhacker weiter.

“Wir fordern daher eine Erhöhung der Beihilfen um mindestens 100 Millionen Euro, die dringend notwendig sind um der sozialen Selektivität unseres Bildungssystems entgegen zu wirken”, so Fleischhacker abschließend.

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