Kucharowits: Wir wollen bei der Studienbeihilfe keine Brösel, sondern den ganzen Kuchen!

Unverständnis bei SPÖ-Jugendsprecherin wegen Mitterlehner-Aussage

Wien (OTS/SK) - „38 Prozent Inflation - diesen realen Lohnverlust würde man niemandem in Österreich zumuten wollen – zu Recht. Bei Studierenden ist das aber scheinbar anders“, so die Vorsitzende der Jungen Generation, SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Katharina Kucharowits am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Sie reagiert damit auf die jüngste Aussage von Bundesminister Mitterlehner, der die SPÖ-Forderung nach einer wirklichen Inflationsanpassung der Studienbeihilfe als „überzogen“ bezeichnete. **** 

„Fakt ist, dass Studierende armutsgefährdet sind, häufig in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten müssen und in Summe einen niedrigen Lebensstandard haben – ein Blick in die Studierendensozialerhebung reicht, um das zu erkennen“, so die SPÖ-Abgeordnete.  

„Die Inflationsanpassung - in der Höhe von 100 Millionen - sei das Mindeste“, betont Kucharowits. Der VSSTÖ mache ohnehin schon seit Jahren darauf aufmerksam: „Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, weil sich Studierende auf Grund steigender Wohn- und Lebenskosten das Studieren zunehmend nicht mehr leisten könnten“, so Kucharowits und fordert: „Wir wollen bei der Studienbeihilfe keine Brösel, sondern den ganzen Kuchen! Es ist höchst an der Zeit, im Interesse der Studierenden.“ (Schluss) up/rm

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003