Schaden/Rieger: Wahlfreiheit bei der Entsorgung großer Restmüllmengen bleibt für NÖ Unternehmen erhalten

Wirtschaftsverband NÖ: Für Gastronomiebetriebe und viele andere Unternehmen ist Flexibilität bei der Abholung des Restmülls von großer Bedeutung

St. Pölten (OTS) - Als für die Wirtschaft vertretbare Lösung werten der geschäftsführende Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Niederösterreich (SWV NÖ), KommR Thomas Schaden, und SWV NÖ-Vorstandsmitglied KommR Manfred Rieger den nun bei der Novellierung des NÖ Abfallwirtschaftsgesetzes vereinbarten Kompromiss, der in Kürze im Landtag beschlossen werden soll: „Damit ist sichergestellt, dass viele Unternehmen auch künftig selbst entscheiden können, wer ihren Restmüll entsorgt.“

"Mit dieser Regelung bleibt die notwendige Flexibilität bei der Abholung des Restmülls im Sinne der Gastronomiebetriebe und vieler anderer Unternehmen, bei denen größere Mengen Müll anfallen, erhalten. Diese Unternehmen müssen künftig ihren Restmüll nicht ausschließlich über die kommunale Müllabfuhr abholen lassen, sondern die Entsorgung des Restmülls kann weiterhin auch über andere, private Anbieter erfolgen“, informiert Manfred Rieger, der im SWV NÖ außerdem als Spartenvertreter im Tourismus tätig ist.
„Die Abholung der oft saisonal schwankenden Müllmengen und das damit verbundene unterschiedliche Volumen beim Restmüll können auch in Zukunft von den Betrieben direkt mit ihren Entsorgungspartnern vereinbart werden."

„Für diese Wahlfreiheit der Unternehmen hat sich der Wirtschaftsverband NÖ in den letzten Monaten auf den verschiedensten Ebenen eingesetzt. Ein strenger regionaler Gebietsschutz bei der Restmüllentsorgung hätte die Wahlfreiheit der Unternehmen eingeschränkt“, erklärt Thomas Schaden.

Wird diese Regelung wie geplant beschlossen, ist ab 2019 bei jedem Grundstück bis zu einer jährlichen Menge von 3.120 Litern eine verpflichtende Restmüll-Entsorgung über den kommunalen Müllverband vorzunehmen. Für Restmüllmengen, die über diesem Wert liegen, können die Betriebe auch in Zukunft für ihren betriebsspezifischen Bedarf einen Entsorger ihrer Wahl in Anspruch nehmen, berichtet Rieger.

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