ORF III am Wochenende: „zeit.geschichte“ über (geheime) Machenschaften der US-Behörden, „Erlebnis Bühne“ mit „Otello“

Außerdem: „GartenKULT“, Best of „Kabarett im Turm“, „Das ganze Interview: Christian Thielemann“, „DialogForum“ zum Thema Fakten

Wien (OTS) - Das Programm in ORF III überzeugt am Wochenende einmal mehr mit einer gelungenen Mischung aus Kultur und Information. Am Samstag, dem 8. April 2017, informiert ein spannender „zeit.geschichte“-Abend in drei Teilen über die (geheimen) Machenschaften der US-Behörden. „Erlebnis Bühne“ am Sonntag, dem 9. April, widmet sich den Salzburger Osterfestspielen und zeigt nach einem ausführlichen Interview mit dem diesjährigen künstlerischen Festspielleiter Christian Thielemann Verdis „Otello“ von den Festspielen 2016.

Samstag, 8. April: „GartenKULT: DesignGarten“ (17.50 Uhr), „zeit.geschichte“ mit „NSA, Operation Allmacht – Die geheimen Staaten von Amerika“ (20.15 Uhr), „FBI – Die dunkle Macht“ (21.00 Uhr) und „Die CIA und der Putsch im Iran“ (21.50 Uhr), „Kabarett im Turm: Best of“ (22.40 Uhr)

In einer neuen Ausgabe von „GartenKULT“ (17.50 Uhr) stehen klare Linien und Strukturen beim Anlegen eines „DesignGartens“ auf dem Plan. Dabei werden u. a. Wege gepflastert, Pflanzen gesetzt und eine Bewässerung sowie Rollrasen verlegt. Über drei Wochen lang wurde dafür in Josef Starkls Schaugarten gearbeitet, um den Zuseher/innen jeden Arbeitsschritt zum Nachmachen vorzuführen.

In der „zeit.geschichte“ im Hauptabend stehen die Überwachungsmethoden der amerikanischen Geheimdienste NSA und CIA sowie der Sicherheitsbehörde FBI im Fokus. Den Auftakt dazu macht „NSA, Operation Allmacht – Die geheimen Staaten von Amerika“ (20.15 Uhr). Die Dokumentation schildert, wie das Programm zur Überwachung und Auswertung elektronischer Medien und gespeicherter Daten geplant und umgesetzt wurde, welche Kontroversen es über seine Rechtmäßigkeit gab, mit welchen Methoden lange Zeit verhindert wurde, dass Informationen darüber an die Öffentlichkeit gelangen, und wie es durch die Snowden-Affäre schließlich doch bekannt geworden ist. Ein weiterer Meister der Überwachung steht danach im Fokus von „FBI – Die dunkle Macht“ (21.00 Uhr). J. Edgar Hoover, der sechste Direktor des FBI, kannte alle Geheimnisse und schmutzigen Geschichten des politischen Washingtons, sowie der Glamourwelt Hollywoods. Die Dokumentation porträtiert die rasante Karriere Hoovers, erzählt von politischen Machenschaften und heißen Affären sowie vom Mythos der „G-Men“. Der anschließende Film „Die CIA und der Putsch im Iran“ (21.50 Uhr) über die Machenschaften des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes rundet den Abend ab. Hierbei handelt es sich um die erste Geheimoperation der CIA, die 1953 den demokratisch gewählten Premierminister Mossadegh zu Fall brachte und zugleich Blaupause für spätere Aktionen in anderen Ländern wurde. Was von den USA zunächst als Erfolg gegen eine kommunistische Machtübernahme im Nahen Osten gefeiert wurde, führte 25 Jahre später zur Islamischen Revolution.

Humorvoll klingt der Abend in ORF III mit dem ersten Teil eines „Best of“ der zweiten Staffel „Kabarett im Turm“ (22.40 Uhr) aus. Von feingeschliffener Satire bis hin zum musikalischen Gesellschaftsrückblick ist damit für beste Unterhaltung gesorgt.

Sonntag, 9. April: „Erlebnis Bühne“ mit „Das ganze Interview:
Christian Thielemann“ (19.30 Uhr) und „Otello“ (20.15 Uhr), „DialogForum: Fakten: Relativ, alternativ, diskursiv?“ (22.50 Uhr)

„Erlebnis Bühne“ steht an diesem Sonntag ganz im Zeichen der Salzburger Osterfestspiele. Dazu begrüßt Moderatorin Barbara Rett zunächst in einer neuen Ausgabe „Das ganze Interview“ (19.30 Uhr) den weltberühmten Dirigenten und diesjährigen Festspielleiter Christian Thielemann zum ausführlichen Gespräch. Anschließend folgt Giuseppe Verdis feurige Oper „Otello“ (20.15 Uhr) von den Osterfestspielen 2016. In dem faszinierenden Opernkrimi singen der herausragende Heldentenor José Cura, die erfolgreiche Sopranistin Dorothea Röschmann und der andalusische Bariton Carlos Álvarez unter der Leitung von Christian Thielemann.

Abschließend beschreitet das ORF-„DialogForum“ (22.50 Uhr) neue Wege, indem anstatt in Form einer traditionellen Podiumsrunde jeweils zwei Diskutierende mit- und gegebenenfalls gegeneinander argumentieren. Das bestimmende Thema „Fakten: relativ, alternativ, diskursiv?“ orientiert sich am „postfaktischen Zeitalter“, wobei emotionale Befindlichkeiten zunehmend mehr als objektivierbare Tatsachen zählen. Unter der Leitung von Konrad Mitschka diskutieren Medien- und Kommunikationswissenschafter Matthias Karmasin sowie die Medienvertreter/innen Richard Schmitt („Krone.at“), Franziska Tschinderle („Datum“) und Lisa Totzauer (ORF eins).

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