Wr. Gemeinderat – Holzmann/Lindenmayr (SPÖ): Lastenfahrräder und E-Mobilität als Alternativen für den Verkehr der Zukunft

Wien bietet stadt- und umweltfreundliche Mobilitätsangebote

Wien (OTS/SPW-K) - „Verkehrspolitik muss die Mobilität des Einzelnen garantieren und auf die Bedürfnisse der verschiedenen Verkehrsgruppen abgestimmt sein“, betont Abgeordneter Ernst Holzmann (SPÖ) in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderats. Lastenfahrräder können eine umweltfreundliche Ergänzung sein – kein Ersatz.

„Innerhalb von drei Wochen wurden Förderungen für 222 Lastenfahrräder beantragt“, teilt Holzmann mit. „Daran sieht man, dass es ein Anliegen der WienerInnen ist, ihren Beitrag für eine gesündere Umwelt zu leisten.“ Von Bedeutung sei auch eine attraktive Öffi-Infrastruktur in städtischen Randgebieten. 

Das entspreche auch dem 2014 beschlossenen Stadtentwicklungsplan STEP 2025. Bis zum Jahr 2025 sollen 80 Prozent aller Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt werden. E-Mobilität kann auf lange Sicht eine realistische Alternative zu Verbrennungsmotoren sein. Ein Ausbau der Ladeinfrastruktur soll den Weg dorthin ebnen. Weitere Förderungen für E-Mobility im privaten und gewerblichen Bereich – hier nennt Holzmann vor allem Taxifahrzeuge und Carsharing – sollen angedacht werden.

„Wir müssen Forschung und Entwicklung unterstützen und für Bewusstseinsbildung sorgen“, sagt Holzmann. „E-Mobilität ist gerade in einer Stadt eine taugliche Alternative für die Zukunft. Wenn sich Elektromobilität durchsetzt und sich der Markt entsprechend entwickelt, werden sich die Reichweite der Fahrzeuge deutlich erhöhen und die Ladezeiten stark verkürzen. Schaffen wir entsprechende Angebote anstatt Verbote“, so Holzmann abschließend.

Zwtl.: Öffi-Verkehr in Wien boomt =

„Das Rückgrat der Mobilität in Wien ist der öffentliche Verkehr. 954 Millionen Fahrten 2016 sowie 733.000 Jahreskarten sprechen eine deutliche Sprache“, hält SPÖ-Gemeinderat Siegi Lindenmayr bei der heutigen Aktuellen Stunde zum Thema E-Mobilität im Wiener Gemeinderat fest. Von der Wohnstraße und Fußgängerzone bis hin zum Lobautunnel biete Wien den fast zwei Millionen EinwohnerInnen das richtige Programm.

Dazu zählt auch die neulich beschlossene Förderung für Elektrolastenräder, die nun ausgeweitet werden soll. „Das Förderangebot, das zunächst für Privatpersonen und Betriebe beschlossen wurde, möchten wir weiter ausweiten und für Privatpersonen attraktivieren“, kündigt Lindenmayr an. Er weist darauf hin, dass sich das Konsumentenverhalten auf der einen Seite sowie das Verhalten der Handelsbetriebe auf der anderen Seite stark verändert haben. Angesichts dessen brauche es neue Angebote und Programme, die sowohl stadt- als auch umweltverträglich sein müssen.  

„Als verantwortungsvolle Stadtregierung müssen wir das Gesamte sehen“, sagt Lindenmayr weiter und mahnt, dass sich vor allem im Bereich des LKW-Transports einiges ändern müsse.

„Im letzten Jahr gab es knapp 20 Verkehrstote. Die meisten wurden durch LKW getötet, noch dazu am Zebrastreifen. Hier haben wir noch viel zu tun“, so Lindenmayr. 

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