21. Wiener Gemeinderat (2)

Fragestunde

Wien (OTS/RK) - Die Fünfte Anfrage richtete GRin Dipl-Ing. Dr. Stefan Gara (NEOS) an Planungsstadträtin Mag.a Maria Vassilakou (Grüne) betreffend Leistungen einer Agentur bei der Umgestaltung des Areals am Heumarkt. Vassilakou sagte, dass es bei der Umgestaltung des Areals zu einer „vollständigen Neuorganisation der Medienarbeit“ gekommen sei. Es sei sinnvoll, externe Expertisen einzuholen. Dies mache jedes Unternehmen – vor allem bei sensiblen Projekten, wie jenen des Heumarktes oder des Areals am Franz-Joseph-Bahnhof.

Aktuelle Stunde eingebracht von den Grünen zum Thema „Vom Lastenrad bis zum E-Auto: moderne Antworten auf die logischen Herausforderungen einer wachsenden Stadt.

GR Mag. Christoph Chorherr (Grüne) war der Meinung, Verkehrsfragen seien der „Blutkreislauf einer Stadt“ und sagte: „Es tut sich sehr viel“. Gerade weil Wien wachse, sei der öffentliche Verkehr das „Rückgrat der Stadt“. Drei Themen seien im Verkehr zukünftig wichtig, so Chorherr: Sicherheit und Lebensqualität, Platz sowie Luftqualität.

GR Dipl-Ing. Dr. Stefan Gara (NEOS) sah in der Mobilität zwei Trends: „Dekarbonisierung und Digitalisierung“. Er wollte das Wien „Hotspot für Mobilität“ werde und kritisierte die fehlende Dynamik in der Stadt. Abschließend forderte er, dass die besten Unternehmen im Bereich der Mobilität nach Wien geholt werden sollten.

GR Mag. Manfred Juraczka (ÖVP) kritisierte das Thema der aktuellen Stunde. Die Förderung der Lastenfahrräder komme nur 200 Personen zu Gute, von der Aufstockung der Förderung profitierten weitere 100 Personen. Abschließend kritisierte er fehlende Lösungen bei der Parkraumbewirtschaftung. Diese hätte die rot-grüne Stadtregierung bereits 2013 versprochen und bisher nicht eingelöst.

GR Karl Baron (FPÖ) war der Meinung, dass Wien wichtigere Verkehrsprobleme zu lösen hätte, als den Radverkehr. Er nannte die fehlende Donauquerung als Beispiel. Die Lastenfahrräder seien ein Ablenkungsmanöver. Zudem seien diese ein „Sicherheitsrisiko für Kinder“.

GR Siegi Lindenmayr (SPÖ) pflichtete einem Vorredner bei, der ebenfalls meinte, der öffentliche Verkehr sei das „Rückgrat der Stadt“. Ein Großteil davon sei bereits dekarbonisiert, wie ebenfalls in der Debatte schon gefordert worden sei. Er betonte, dass 39 Prozent des Verkehrs bereits öffentlicher Verkehr sei.

GRin Dipl.-Ing.in Elisabeth Olischar, BSc (ÖVP) hatte das Gefühl, dass Wien beim Thema E-Mobilität hinterher hinke. In Wien würde „nur geredet, aber keine Taten gesetzt“. Abschließend war sie der Meinung, dass die Herausforderung einer wachsenden Stadt umfassender sei als Lastenfahrräder.

GR Mag. Rüdiger Maresch (Grüne) sagte, dass die Entscheidung über den Lobautunnel das Bundesverwaltungsgericht fälle. Wichtig sei es, Begleitmaßnahmen in der Donaustadt zu setzen. Weiters wollte er 1000 E-Tankstellen im öffentlichen Raum. Abschließend sagte er: „Es braucht ein Umdenken für E-Mobilität“.

(Forts.) hie/pla

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