AKV Kukacka: "Aktion Heimkehr" für vertriebene Christen im Irak und in Syrien

"Österreich-Dorf" Bakufa soll wieder aufgebaut werden

Wien (OTS) - Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV) hat 2016 gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden eine Solidaritätsaktion "Hilfe für Christen in Not im Nahen Osten" gestartet. Damit soll den orientalischen Christen, die in den letzten Jahren ganz besonders zwischen die Fronten der muslimischen Konfliktparteien geraten sind, christliche Solidarität und finanzielle Unterstützung geleistet werden.

Aktion Heimkehr

"Nun setzt die AKV in der Osterzeit mit der "Aktion Heimkehr" einen neuen Schwerpunkt. Damit soll den Christen vor Ort eine neue Lebensperspektive ermöglicht werden, damit sie in ihre angestammten Wohnorte zurückkehren können. So soll damit z.B. der Wiederaufbau christlicher Siedlungsgebiete in der Ninive-Ebene und der Gegend um die Stadt Mossul unterstützt werden" erklärte heute AKV-Präsident Helmut Kukacka.

Der Linzer Bischof Manfred Scheuer besuchte vor kurzem mit einer kleinen Delegation aus Österreich diese Region und besprach mit dem Patriarchen der chaldäisch-katholischen Kirche im Irak, Louis Sako, mögliche Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen zur Rückkehr der Christen und zum Wiederaufbau ihrer zerstörten Siedlungen.  

Österreich-Dorf Bakufa

Konkret geht es um das Dorf Bakufa in der Ninive-Ebene in der Nähe Mossuls. Bakufa ist ein chaldäisches Dorf , das vor der Zerstörung und Vertreibung durch den "Islamischen Staat" für zirka 150 katholisch-chaldäischen Familien Heimat und Lebensmittelpunkt war.

"Nun soll in einer gemeinsamen Hilfsaktion mit anderen Organisationen unter der Patronanz der Kardinal-König-Stiftung  und ihres Präsidenten Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer diese Ortschaft als "Österreich-Dorf" wieder aufgebaut werden. An dieser Aktion wird sich die AKV beteiligen (z.B. an der Reparatur der Häuser, der Errichtung eines Kindergartens und einer Schule, des Baus von Brunnen und der dörflichen Infrastruktur). Die Hilfsorganisationen CSI, KiN und ICO unterstützen uns bei der Abwicklung der Projekte vor Ort" erläuterte Helmut Kukacka dieses Projekt.   

Das Erbe des Urchristentums bewahren

"Bei diesem Wiederaufbau brauchen die dortigen Christen entsprechende Hilfe und Unterstützung, damit die Urheimat des Christentums nicht christenfrei wird. Wir sind herausgefordert, unsere Solidarität zu bekennen, aktiv zu werden und konkrete Hilfe vor Ort zu leisten. Helfen wir mit, dass der blutige Karfreitag der orientalischen Christen ein Ende findet und dass auch sie Ostern feiern können, Auferstehung und ein neues Leben! Bewahren wir gemeinsam das Erbe des Urchristentums! Helfen Sie mit Ihrer Osterspende!" schloss Kukacka

Wir bitten um Ihre Osterspende für unsere Solidaritätsaktion auf das folgende Konto: 

Konto: AKV CSI Christen in Not
IBAN: AT49 2011 1824 1397 6101 
BIC: GIBAATWW

Damit diese Spende steuerlich abgesetzt werden kann, ist die Bekanntgabe von Vorname, Nachname, Geburtsdatum und Adresse auf der Überweisung notwendig! Weitere Informationen unter www.akv.or.at

Rückfragen & Kontakt:

Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Österreichs (AKV)
Staatssekretär a.D. Mag. Helmut Kukacka
Präsident der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV)
Tel.: +43 664 532 48 80
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