Weltgesundheitstag: KAV bietet an sieben Spitalsstandorten psychiatrische Versorgung an

Wien (OTS) - Etwa jeder vierte Mensch ist mindestens einmal in seinem Leben von einer psychischen Erkrankung betroffen. Zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen, die zu Spitalsaufenthalten führen können, zählen Schizophrenien, depressive Episoden und Störungen, Belastungsstörungen und ähnliche, Suchtkrankheiten und Abhängigkeiten, alterspsychiatrische Störungen und die Depression. Diese zählt zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Im KAV gibt es an sieben Spitalstandorten psychiatrische Abteilungen. Acht von zehn Betroffenen in Wien kommen von sich aus, weil sie auf die Qualität der Behandlung und Betreuung vertrauen.

Depression – Anzeichen und Symptome

Die Depression zählt zur Gruppe der affektiven Störungen, also zu psychischen Erkrankungen, die sich auch durch eine Veränderung der Stimmungslage ausdrücken. "Eine Depression ist eine ernsthafte Erkrankung und zieht nicht nur die Psyche, sondern auch die körperliche Gesundheit in Mitleidenschaft", weiß Univ. Prof. Dr. Peter Fischer, Abteilungsvorstand der Psychiatrischen Abteilung am Donauspital. Die Anzeichen einer Depression sind vielfältig. "Bei Symptomen wie z. B. Durchschlafstörungen, Niedergeschlagenheit, Konzentrationsstörungen, Rückzug von Familie und Freunden, Appetitlosigkeit oder morgendliche Antriebslosigkeit, die länger als zwei Wochen andauern, sollte man unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen", so Fischer.

Behandlung und Hilfe

Zur Behandlung einer Depression gibt es eine Reihe effektiver Methoden. "Im stationären Setting erarbeiten wir in einer engen multiprofessionellen Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen individuelle Lösungen für die PatientInnen", so Univ. Doz. Dr. Andreas Erfurth, Leiter der 6. Psychiatrischen Abteilung am Otto-Wagner-Spital. "Wir arbeiten eng mit ZuweiserInnen und den Psychosozialen Diensten der Stadt Wien zusammen. PatientInnen mit schweren depressiven Episoden, profitieren vom vielfältigen Therapieangebot im Rahmen einer stationären Aufnahme", so Erfurth. Das Behandlungsangebot umfasst unter anderem Pharmakotherapie, Physiotherapie, Achtsamkeitstraining, kognitives Training und Bewegungstherapie.

Kontakte im KAV

Neben den zahlreichen Wiener Erstanlaufstellen erhält man im Diagnose, ambulante und stationäre Behandlung sowie Hilfe, Unterstützung und weiterführende Informationen in folgenden psychiatrischen Abteilungen: Allgemeinen Krankenhaus, Otto-Wagner-Spital, Kaiser-Franz-Josef-Spital, Krankenanstalt Rudolfstiftung, Donauspital, Krankenhaus Hietzing/Neurologisches Zentrum Rosenhügel und Therapiezentrum Ybbs-Psychiatrisches Krankenhaus. Alle Adressen und Telefonnummern finden Sie unter www.wienkav.at oder www.psychische-hilfe.wien.

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV)

Mit elf Spitälern, drei Geriatriezentren (und dem Sozialtherapeutischen Zentrum Ybbs) sowie acht Pflegewohnhäusern zählt der Wiener Krankenanstaltenverbund zu den größten Gesundheitseinrichtungen in Europa. Rund 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 70 Nationen, die dutzende Sprachen sprechen, kümmern sich 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr, um das Wohl der ihnen anvertrauten Menschen. 2016 verzeichnete der KAV 255.985 stationäre Aufenthalte und 2.711.256 Ambulanzbesuche. Von insgesamt 1.500 SchülerInnen in der Pflegeausbildung (alle Jahrgänge) im Jahr 2016 schlossen 400 ihre Pflegeausbildung ab. 2016 bildete der KAV 160 Lehrlinge aus, z. B. Bürokauffrau/-mann, IT-TechnikerIn, pharmazeutisch kaufmännische/r AssistenIn.

Rückfragen & Kontakt:

Marion Wallner
Wiener Krankenanstaltenverbund
Telefon: 01 40 409 60 548
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