Pharmazeutische Industrie bekennt sich zum Standort Österreich

Boehringer Ingelheim setzt mit Biotech-Produktionsanlage ein starkes Signal für die Zukunft des heimischen Wirtschafts- und Forschungsstandorts.

Die pharmazeutische Industrie engagiert sich aktiv für die Stärkung des österreichischen Wirtschafts-, Produktions- und Forschungsstandorts. Die erneute Investition von Boehringer Ingelheim im Bereich Biotech zeigt deutlich, dass die Industrie an den Standort glaubt
Dr. Jan Oliver Huber, Pharmig-Generalsekretär
Wir glauben an den Pharmastandort Österreich, auch wenn die jüngsten ASVG-Änderungen und die damit einhergehenden Preisreduktionen bei Arzneimitteln ohne wirtschaftliche Notwendigkeit erfolgen. Die politische Anerkennung von Standortinvestitionen einzelner pharmazeutischer Unternehmen ist natürlich zu begrüßen. Gleichzeitig muss aber auch auf gesetzlicher Ebene darauf geachtet werden, dass sich die Unternehmen weiterhin in Österreich engagieren können – dazu brauchen wir entsprechende, wirtschaftsfördernde und nicht -feindliche Rahmenbedingungen
Mag. Martin Munte, Pharmig-Präsident
Eine hohe Steuerbelastung beeinflusst maßgeblich die Standortentscheidung. Ein industriefreundliches Klima sowie Steuererleichterungen bei Standortinvestitionen würden Österreich als Produktionsstandort weiter begünstigen und langfristig noch attraktiver machen
Dr. Jan Oliver Huber, Pharmig-Generalsekretär

Wien (OTS) - „Die pharmazeutische Industrie engagiert sich aktiv für die Stärkung des österreichischen Wirtschafts-, Produktions- und Forschungsstandorts. Die erneute Investition von Boehringer Ingelheim im Bereich Biotech zeigt deutlich, dass die Industrie an den Standort glaubt“, gratuliert Pharmig-Generalsekretär Dr. Jan Oliver Huber anlässlich des heutigen Spatenstichs der neuen Produktionsanlage. Die pharmazeutische Industrie stärkt dadurch nicht nur den Stellenwert Österreichs im internationalen Kontext, sondern schafft darüber hinaus zahlreiche hochqualitative Arbeitsplätze und trägt nachhaltig zur Wertschöpfung bei. Das zuletzt von Boehringer Ingelheim eröffnete IMP in Wien, aber auch der Ausbau von Sigmapharm im Nordburgenland oder die Standorterweiterung von Richter Pharma in Oberösterreich zeugen von einem klaren Bekenntnis zum Standort Österreich.

„Wir glauben an den Pharmastandort Österreich, auch wenn die jüngsten ASVG-Änderungen und die damit einhergehenden Preisreduktionen bei Arzneimitteln ohne wirtschaftliche Notwendigkeit erfolgen. Die politische Anerkennung von Standortinvestitionen einzelner pharmazeutischer Unternehmen ist natürlich zu begrüßen. Gleichzeitig muss aber auch auf gesetzlicher Ebene darauf geachtet werden, dass sich die Unternehmen weiterhin in Österreich engagieren können – dazu brauchen wir entsprechende, wirtschaftsfördernde und nicht -feindliche Rahmenbedingungen“, sagt Mag. Martin Munte, Präsident der Pharmig.

Zweifelsohne ist der Bau neuer Produktionsstandorte teuer. Die Pharmabranche stiftet mit solchen Investitionen über Jahrzehnte hinweg wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Nutzen. Sie stellt damit die Weichen für einen starken Standort, eine solide Wirtschaftslage und ein qualitativ hochwertiges und zukunftsfähiges Gesundheitswesen. Hierfür muss auch auf Gesetzesebene Unterstützung erfolgen. „Eine hohe Steuerbelastung beeinflusst maßgeblich die Standortentscheidung. Ein industriefreundliches Klima sowie Steuererleichterungen bei Standortinvestitionen würden Österreich als Produktionsstandort weiter begünstigen und langfristig noch attraktiver machen“, bekräftigt Huber.

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