Bundesrat – Ebner: Wichtige Schritte im Tierschutz

Guter Konsens verschiedenster Interessenslagen gefunden – Tierschutz kann nie weit genug gehen

Wien (OTS/SK) - „Der Umgang mit Tieren ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Tierschutz kann nie weit genug gehen und die heute vorliegende Novelle war längst notwendig“, freut sich SPÖ-Bundesrätin Adelheid Ebner heute, Donnerstag, im Bundesrat. Zugleich betont Ebner, dass es gerade im Tierschutz wichtig ist, einen Kompromiss verschiedenster Interessenslagen zu finden. „Es war sehr wichtig ,Anfang letzten Jahres die Strafbestimmungen für Tierquäler zu verschärfen. Dieser Prozess wird nun fortgeführt. Wir sorgen Schritt für Schritt für Verbesserungen im Tierschutz.“ Ebner begrüßte zudem die anwesende Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner und dankte ihr für ihr Engagement. ****

„Die Novelle enthält unter anderem ein Verbot von privaten Tierinseraten auf Online-Plattformen. In Zukunft bedarf jede Tierhaltung wirtschaftlicher Art einer Bewilligung“, erklärt Ebner. Zusätzlich kommen die verpflichtende Kennzeichnung von Zuchtkatzen durch einen Microchip und das Verbot von Würgehalsbändern bei Hunden. Nicht zufriedenstellend war für Ebner das Ergebnis in Bezug auf die Anbindehaltung bei Rindern: „365 Tage im Jahr ohne freie Bewegung sind für mich ein beschämender Zustand.“

„Vieles haben wir schon auf dem Weg gebracht, einiges ist noch zu tun. Der Mensch muss Verantwortung für seine Umwelt und seine Mitgeschöpfe tragen. Die Rechte von Tieren sind genauso wichtig wie die Rechte von Menschen. Denn beides macht erst den Menschen aus“, so Ebner. Als nächstes müssen daher Reformen bei den Tierhalteverordnungen passieren. (Schluss) sc/pm/mp

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