„matinee“ am 9. April: Doku zu Herbert von Karajan anlässlich Jubiläum der Osterfestspiele Salzburg

Außerdem: Fortsetzung der „Epochen der Musikgeschichte“ und „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - Er brachte Glamour in die Klassik: Herbert von Karajan. Die von Clarissa Stadler präsentierte „matinee“ am Sonntag, dem 9. April 2017, um 9.05 Uhr in ORF 2 gibt – anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Salzburger Osterfestspiele – mit der Doku „Karajan in Salzburg – Der Meister und seine Spiele“ Einblicke in Arbeit und Privatleben des Dirigenten und Festivalgründers. „Der Staat bin ich“ – dieses Zitat stammt von Ludwig XIV. Der Sonnenkönig prägte wie kein Zweiter das prunkvolle Zeitalter des Barock, das in der zweiten Folge der Serie „Epochen der Musikgeschichte“ um 10.00 Uhr beleuchtet wird. Den ORF-Kulturvormittag beschließt „Die Kulturwoche“ (10.50 Uhr) mit Berichten und Tipps zum aktuellen kulturellen Geschehen.

„Karajan in Salzburg – Der Meister und seine Spiele“ (9.05 Uhr)

Herbert von Karajan war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Bei den alljährlichen Osterfestspielen in Salzburg klingt sein künstlerisches Vermächtnis bis heute nach. Der äußerst disziplinierte Meister seines Fachs hat seine Heimat Salzburg nicht nur musikalisch nachhaltig geprägt. Seine Vorliebe für die große Inszenierung zeigte sich auch abseits der Bühne: Er war ein Liebling des internationalen Jetsets und der Medien, mit Wohnsitzen in St. Moritz, Saint-Tropez und Salzburg. Bei aller Prominenz war Herbert von Karajan aber primär ein einsamer Perfektionist.
Sein musikalisches Erbe wird heute vom „Eliette und Herbert von Karajan Institut“ in Salzburg gepflegt. Der Film (Gestaltung: Hannes M. Schalle) ist thematisch in die von Karajan gegründeten Salzburger Osterfestspiele eingebettet. Dreh- und Angelpunkt ist seine legendäre Produktion der „Walküre“ bei den ersten Osterfestspielen von 1967. Auch knapp 30 Jahre nach seinem Tod ist Herbert von Karajan in Salzburg allgegenwärtig, nicht nur als Statuette vor seinem Geburtshaus. Vor allem sein ehemaliger Assistent Christian Thielemann, heute selbst ein Dirigent von Weltruf, führt Karajans Erbe in Salzburg fort.

Apropos Osterfestspiele: Der „kulturMontag“ widmet sich am 10. April (22.30 Uhr, ORF 2) ebenfalls dem 50-Jahr-Jubiläum der Osterfestspiele Salzburg und berichtet anlässlich der Rekreation von Karajans legendärer Aufführung von Wagners „Walküre“ über den internationalen Trend, Kunst rekonstruiert auf die Bühne zu bringen. In ORF III begrüßt am Palmsonntag, dem 9. April, „Erlebnis Bühne“-Moderatorin Barbara Rett den weltberühmten Dirigenten und künstlerischen Leiter der Osterfestspiele Salzburg, Christian Thielemann, zum ausführlichen Gespräch (19.30 Uhr). Im Anschluss zeigt „Erlebnis Bühne“ Verdis „Otello“ (20.15 Uhr) von den Osterfestspielen Salzburg 2016 unter der Leitung von Christian Thielemann. Außerdem steht 3sat vom 8. bis 16. April 2017 ganz im Zeichen von „50 Jahre Osterfestspiele Salzburg“ – Details unter www.3sat.de/specials/191462/index.html.
Eine „Re-Kreation“ der ersten Osterfestspiel-Produktion von 1967 sendet Ö1 am Samstag, den 8. April ab 17.00 Uhr live: Anlässlich „50 Jahre Osterfestspiele Salzburg“ wird im Großen Festspielhaus Richard Wagners „Die Walküre“ aufgeführt. „Apropos Musik“ (15.05 Uhr) sendet am Karsamstag eine Aufzeichnung eines Konzertes der diesjährigen Osterfestspiele mit Gabriel Faurés Requiem und Camille Saint-Saëns‘ „Orgelsymphonie“, interpretiert von Anna Prohaska, Adrian Eröd, Cameron Carpenter, dem Chor des Bayerischen Rundfunks und der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Myung-Whun Chung.

„Epochen der Musikgeschichte: Barock – Fantasie, Exzess und eitler Wahn 2/2“ (10.00 Uhr)

Diesmal führt die Sendereihe noch einmal in die Zeit des Barocks. Während die erste Folge zeigte, wie Gott in der Musik gepriesen wurde, widmet sich diese Folge König Ludwig dem Vierzehnten, der 1682 in noch nie dagewesener Pracht in Versailles bei Paris herrschte. Sein Credo: Der Staat bin ich! An der Seite des Sonnenkönigs regierte Jean-Baptiste Lully über die Welt der Musik und die Regeln der Harmonie.
Der politische Absolutismus hielt Einzug in die Musik. Nur wenige Jahre später wurden zwei Ausnahmekomponisten geboren: Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach. So unterschiedlich die beiden Persönlichkeiten auch waren, haben sie eines gemeinsam: Sie verkörpern die deutsche Barockmusik in Europa.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle Beiträge der „matinee“, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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