Wiener Know How für die Republik Moldau

Wien (OTS/RK) - Die LeiterInnen des Katastrophenschutzes und der Feuerwehr der moldawischen Hauptstadt Chisinau absolvierten ein intensives Besuchsprogramm bei der Feuerwehr - Hauptwache, Leitzentrale Am Hof und dem Ausbildungszentrum in Floridsdorf. Die Gegebenheiten in der Republik Moldau entsprechen aufgrund der oftmals schlechten Straßen und der aus sowjetischen Zeiten stammenden Ausrüstung nicht den in Österreich oder Wien im Einsatz befindlichen Materialien. Trotzdem meinte der stellvertretende. Branddirektor Rainer Haslinger: "Beeindruckend mit welchem Einsatz die Kollegen in Chisinau ihre Verantwortung tragen und wie gut die
Einsatzfahrzeuge in Schuss sind". Die Gäste haben sich weiters in der MD-OS Gruppe Krisenmanagement und Sicherheit und der Berufsrettung über deren Aufgaben und die Kompetenzverteilung in Österreich informiert. Mit Wiener Beteiligung finden im Übrigen gerade die "Feuerwehrtage" in Chisinau statt. Also
Erfahrungen, die für beide Seiten von Interesse und Nutzen sind.

In den letzten Jahren gab es diverse Aktivitäten mit Moldau und seiner Hauptstadt Chisinau, deren Bürgermeister vor zwei Jahren in Wien war. 2014 wurde gemeinsam mit dem Bundesministerium für Europa, Integration, Äußeres (BMEIA) und dem Institut Go-Governance in Chisinau eine Konferenz über "Gute Regierungsführung" organisiert. Die Privatstiftung Concordia betreibt seit Jahren eine „Kinderstadt“, dort bekommen benachteiligte, ausgesetzte und misshandelte Kinder Heim und Schulausbildung. Die Austrian Development Agency (ADA) betreibt eine Reihe von Projekten, die besonders ländlichen Regionen zu Gute kommen. Auch Wien hat sich mit humanitären Projekten schon eingebracht. Seit 2016 gibt es in Chisinau auch eine Österreichische Botschaft.

Die Republik Moldau, umgangssprachlich Moldawien genannt, liegt zwischen Rumänien und der Ukraine und hat einen 540 Meter breiten Zugang zur Donau. Rund die Hälfte der 4 Millionen EinwohnerInnen arbeitet im Ausland. Nach wie vor nicht gelöst ist der Streit um die abtrünnige Region Transnistrien, in der im Gegensatz zur Mehrheit der Bevölkerung, nicht rumänisch, sondern
russisch gesprochen wird. (Schluss)

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