Weltgesundheitstag – Stronach/Weigerstorfer: Fokus auf Verbesserung des Gesundheitssystems und Prävention legen

Sozialbetrug mit E-cards verhindern – Team Stronach Initiative: Human-Biomonitoring als Grundlage für gesundheitspolitische Maßnahmen – weniger Antidepressiva für Kinder

Wien (OTS) - Der morgige Weltgesundheitstag steht im Zeichen einer Erkrankung, die rund 700.000 Österreicher betrifft. „Depression ist ein ernstzunehmendes Leiden, das auch immer mehr Kinder und Jugendliche befällt. Bedauerlicherweise werden gerade bei jungen Menschen zu viele Antidepressiva verschrieben, dabei sollten diese immer nur der letzte Ausweg sein“, erinnert Team Stronach Gesundheitssprecherin Ulla Weigerstorfer an eine diesbezügliche Team Stronach Anfrage von November 2016. Viel wichtiger sei es, die Prävention zu stärken, statt vorschnell Medikamente zu verschreiben. „Neben der Prävention gibt es noch viele andere wichtige Anliegen in der Gesundheitspolitik, die endlich umgesetzt gehören: Die Stärkung der Hausärzte etwa statt dem Ausbau von Primärversorgungszentren oder eine bessere Überprüfung der Schadstoffbelastung, der wir tagtäglich ausgesetzt sind“, so Weigerstorfer.

Ein erster Schritt in diese Richtung gelang kürzlich aufgrund einer Team Stronach Initiative. „Ich freue mich, dass mein Antrag betreffend „Human Biomonitoring“ im letzten Plenum einstimmig angenommen wurde“, so Weigerstorfer. Der Bericht sei eine wichtige Grundlage für gesundheitspolitische Maßnahmen und ein Aufruf an die Regierung, diverse Grenzwerte zu senken. „Auch hier sehe ich noch sehr viel Handlungsbedarf. Wir brauchen bessere Information der Konsumenten in Bezug auf schädliche Stoffe wie BPA oder Glyphosat, aber auch mehr Bewusstseinsschaffung im Bereich Ernährung“, mahnt Weigerstorfer. Bei allen Entscheidungen aber sollte der Fokus auf den Menschen beibehalten werden. „Wir dürfen den Patienten nicht zur Nummer machen, sondern müssen den Mensch in den Mittelpunkt der Gesundheitspolitik stellen“, erinnert die Team Stronach Mandatarin.

Unbedingt gestoppt gehöre der Sozialbetrug, der durch den Missbrauch mit E-Cards erfolge. „Meine Anfrage an die Gesundheitsministerin hat unglaubliche Zahlen zutage gebracht. 600.000 verschwundene Karten in den letzten drei Jahren Dabei könnte ein Foto auf den E-Cards leicht Abhilfe vor Missbrauch schaffen“, so Weigerstorfer, die daran erinnert: „Der Schaden ist enorm und geht zu Lasten aller Beitragszahler!“

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