„Bürgeranwalt“ am 8. April: Stundenlanger Schulweg und Gehaltseinbuße wegen falscher Einstufung

Außerdem: Diskriminierung von behinderten Jugendlichen?

Wien (OTS) - Peter Resetarits präsentiert in der Sendung „Bürgeranwalt“ am Samstag, dem 8. April 2017, um 17.30 Uhr in ORF 2 folgende Fälle:

Stundenlanger Schulweg

Eine Interessengemeinschaft von fast 500 Eltern bemüht sich im Bezirk Deutschlandsberg um die Einrichtung einer AHS-Unterstufe. Es gibt zwar eine „Neue Mittelschule“, aber kein klassisches „Gymnasium“ – das wäre nur nach stundenlanger Fahrt mit Zug und Bus zu erreichen. „Unzumutbar“, attestiert auch Volksanwalt Dr. Peter Fichtenbauer.

Gehaltseinbuße wegen falscher Einstufung

Eine Tiroler Lehrerin ist davon überzeugt, aufgrund eines Beamtenfehlers seit mehr als 30 Jahren zu wenig zu verdienen, da ihr Vorrückungsstichtag von Anfang an falsch berechnet gewesen sei. Das Bildungsministerium bestritt das auch nicht, wollte aber die Bezugsdifferenz nur für drei Jahre nachzahlen. Jetzt kann der Volksanwalt über eine erfreuliche Lösung berichten.

Diskriminierung von behinderten Jugendlichen?

Jugendliche mit Behinderung bekommen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland nicht wie gleichaltrige Schüler und Lehrlinge das „Top-Jugendticket“ um 60 Euro, mit dem sie das ganze Jahr über öffentliche Verkehrsmittel in Wien, Niederösterreich und im Burgenland benutzen können. Der Grund: ihre Ausbildung bzw. Beschäftigung wird nicht als klassische schulische Fortbildung anerkannt. Ein klarer Fall von Diskriminierung, den es dringend zu beseitigen gilt, verlangt Dr. Erwin Buchinger. Er war bis Ende März als Behindertenanwalt in Österreich tätig.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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