FVA: Österreichs NPOs sagen DANKE an ihre Testamentsspender

69 Vergissmeinnicht.at - Mitglieder setzen Zeichen des Danks im Wiener Volksgarten

Mit 50-55 Millionen Euro jährlich haben die Testamentsspenden zugunsten gemeinnütziger Organisationen ein beeindruckendes Niveau erreicht. Jeder 10. Spendeneuro wird mittlerweile über Testamente gespendet!
Dr. Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria
Durch diese große Unterstützung konnten wir ein Jahr lang drei Palliativmediziner beschäftigen. Der Wunsch des Ehepaars, auch anderen Menschen eine schmerzfreie und liebevolle Betreuung im Hospiz zu ermöglichen, wurde durch ihre Testamentsspenden erfüllt. Ein großes Dankeschön an Menschen wie diese, die uns mit ihrem Vermächtnis nachhaltig unterstützen.
Dr. Christine Schäfer, Vorständin der CS Caritas Socialis Privatstiftung
Ich möchte selbst bestimmen, was mit meinem Vermögen nach meinem Tod passiert. Mit einem Vermächtnis zugunsten der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen kann ich mich über mein Leben hinaus für blinde und sehschwache Menschen engagieren!
Burgschauspielerin Eva Fichte
Mit einem Vermächtnis an das Zentrum für Präzisionsmedizin ermöglichen SpenderInnen eine exakt auf die Erkrankung abgestimmte Diagnostik und die Erforschung von Therapien für eine Vielzahl von bisher unheilbaren Erkrankungen. Dies kommt den Patientinnen und Patienten unmittelbar zu Gute und ist ein bedeutender Schritt in die medizinische Zukunft – sowohl für die Ausbildung unserer zukünftigen Ärzte als auch für die zeitgemäße Behandlung der österreichischen Gesamtbevölkerung.
Dr. Suzanne Rödler, Professorin an der MedUni Wien

Wien (OTS) - Testamentsspenden werden bei den Österreichern immer beliebter. Im Schnitt werden jährlich mittlerweile 50-55 Millionen Euro an gemeinnützige Organisationen in Form von Vermächtnissen gespendet. TestamentsspenderInnen sichern damit gemeinnützige Projekte nachhaltig und gestalten die Zukunft für kommende Generationen mit. Als Zeichen des Danks und der Anerkennung pflanzte „Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ heute im Wiener Volksgarten symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen.

Jeder zehnte Spendeneuro eine Testamentsspende:

Fast 10 % des gesamten Spendenaufkommens in Österreich (625 Mio. Euro 2016) sind bereits Testamentsspenden. „Mit 50-55 Millionen Euro jährlich haben die Testamentsspenden zugunsten gemeinnütziger Organisationen ein beeindruckendes Niveau erreicht. Jeder 10. Spendeneuro wird mittlerweile über Testamente gespendet!“ zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands und Initiator von Vergissmeinnicht.at, erfreut. „Rund 14 Prozent der über 40-jährigen können es sich laut Umfrage des Market-Institutes vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken – und es werden erfreulicherweise mehr.“ zeigt Lutschinger weiter auf.

Für TestamentsspenderInnen sind der „gute Wille“ und die Möglichkeit, sich über das Leben hinaus für eine wichtige Sache einzusetzen, die wichtigsten Motive. Zudem besteht vielfach der Wunsch, selbst zu bestimmen, was mit dem eigenen Vermögen nach dem Ableben geschieht. Trotzdem wissen viele Menschen nicht, welche Möglichkeiten es beim Vererben gibt und welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind. Denn Erben zählt bei den Österreichern noch immer zu den Themen, mit denen man sich nicht auseinandersetzen möchte. Nur 35 % der über 60-jährigen haben überhaupt ein Testament verfasst und viel zu wenige Menschen wissen, dass man im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation bedenken kann. „Mit der Initiative Vergissmeinnicht.at möchten wir daher ein neutrales Informationspaket bieten und auf diese Möglichkeit aufmerksam machen“, so Lutschinger.

Über das Leben hinaus Gutes tun mit einer Testamentsspende:

Die mittlerweile verstorbene Frau S. und ihr Mann haben der CS Caritas Socialis einen Erbteil vermacht. „Durch diese große Unterstützung konnten wir ein Jahr lang drei Palliativmediziner beschäftigen. Der Wunsch des Ehepaars, auch anderen Menschen eine schmerzfreie und liebevolle Betreuung im Hospiz zu ermöglichen, wurde durch ihre Testamentsspenden erfüllt. Ein großes Dankeschön an Menschen wie diese, die uns mit ihrem Vermächtnis nachhaltig unterstützen.“, erklärte dazu heute Dr. Christine Schäfer, Vorständin der CS Caritas Socialis Privatstiftung.

Eindrucksvoll schildert auch die Burgschauspielerin Eva Fichte ihre Beweggründe: „Ich möchte selbst bestimmen, was mit meinem Vermögen nach meinem Tod passiert. Mit einem Vermächtnis zugunsten der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen kann ich mich über mein Leben hinaus für blinde und sehschwache Menschen engagieren!“

Was Spenden bewirken können, stellt Dr. Suzanne Rödler, Professorin an der MedUni Wien und Fundraising-Verantwortliche für das Zentrum für Präzisionsmedizin, eindrucksvoll dar: „Mit einem Vermächtnis an das Zentrum für Präzisionsmedizin ermöglichen SpenderInnen eine exakt auf die Erkrankung abgestimmte Diagnostik und die Erforschung von Therapien für eine Vielzahl von bisher unheilbaren Erkrankungen. Dies kommt den Patientinnen und Patienten unmittelbar zu Gute und ist ein bedeutender Schritt in die medizinische Zukunft – sowohl für die Ausbildung unserer zukünftigen Ärzte als auch für die zeitgemäße Behandlung der österreichischen Gesamtbevölkerung.“

Über Vergissmeinnicht.at:

Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ vereint 69 österreichische gemeinnützige Organisationen. Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria, und Kooperationspartnern wie der Österreichischen Notariatskammer wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen. Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung, dass man mit einem Vermächtnis für den gemeinnützigen Zweck über das eigene Leben hinaus Gutes tut.

FOTOS stehen ab 6.4.2017 ca. 12 Uhr unter folgendem Link http://bit.ly/2mYb54P zur honorarfreien Verwendung zur Verfügung.

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Mag. Peter Steinmayer, Leitung Kommunikation Fundraising Verband
T: 0676 914 66 25, E: presse@fundraising.at

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