Zum 500-Jahr-Jubiläum der Reformation gibt „Universum History“ Einblicke in ein Jahrhundert voller Veränderungen

In „Aufbruch in die neue Welt“ am 7. April um 22.45 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Aufbruch in neue Welten, Zusammenbruch alter Ordnungen – dafür steht das 16. Jahrhundert. Den Beginn an der Schwelle zum 16. Jahrhundert macht Christoph Kolumbus. 1492 landet er – zufällig – in Amerika. Später stürzt die römisch-katholische Kirche in ihre schwerste Krise – mit dem Wittenberger Thesenanschlag protestierte Martin Luther gegen die katholische Kirche unter Führung des Papstes in Rom und leitete damit die Kirchenspaltung ein. Anlässlich des 500-Jahr-Jubiläums der Reformation gibt „Universum History“ mit Renny Bartletts Dokumentation „Aufbruch in die neue Welt“ am Freitag, dem 7. April 2017, um 22.45 Uhr in ORF 2 Einblick in ein Jahrhundert voller Veränderungen.

In alle Himmelsrichtungen stechen europäische Abenteurer im 15. und 16. Jahrhundert in See. Besonders intensiv suchen sie zu dieser Zeit einen neuen Seeweg nach China. Ihr Antrieb sind gigantische Profite, die ihnen in Aussicht gestellt werden. Doch Christoph Kolumbus landet nicht in Asien, sondern in Amerika. Im Tausch gegen Gold und Juwelen bringt er den indigenen Völkern schlussendlich drei Dinge: das Christentum, Waffen und Versklavung. Könige, Seefahrer und Abenteurer legen mit ihrer Expansion in neue Welten und Märkte den Grundstein für den Kapitalismus.

Fast gleichzeitig stürzt die katholische Kirche in die schwerste Krise seit Bestehen. Mit Einkünften aus dem Ablasshandel hatten Päpste beträchtliche Geldsummen aus ganz Europa in Richtung Rom gelenkt. Verwendet wurden diese Mittel unter anderem für den Bau des Petersdoms. In 95 Thesen prangerte Martin Luther eben diese Missstände an. Sein Glück: Die eben erfundene Druckerpresse verbreitete seine Thesen und Schriften in bis dahin nie dagewesener Geschwindigkeit. Ferner kommt es in Europa zu blutigen Religionskriegen und zur bleibenden Spaltung in die katholische und die protestantische Kirche.

Diese Spaltung besteht bis heute, ebenso wie eine Erfindung smarter Kaufleute aus Holland. Diese versuchen die Welt des 16. Jahrhunderts mit Geld zu erobern: mit Hilfe der Börse. Zwar werden sehr schnell große Vermögen geschaffen – allerdings verschwinden diese nicht selten ebenso rasch. Die erste Finanzkrise der Welt wird jedenfalls durch Spekulationen auf Tulpenzwiebeln ausgelöst – ein erster Vorgeschmack auf die dynamische, aber potenziell destruktive Kraft von Finanzspekulationen.

Die Sendung ist auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0001