Bayr zum Weltgesundheitstag: Selbstmord ist die Haupttodesursache von Mädchen in Entwicklungsländern

Zweithäufigste Todesursache sind Komplikationen während Schwangerschaft und Geburt

Wien (OTS/SK) - „Es ist erschütternd, dass die Haupttodesursache von Mädchen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren in Entwicklungsländern der Selbstmord ist“, stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April, fest. „Lange war die Liste der Haupttodesursachen weiblicher Jugendlicher von Komplikationen während Schwangerschaft und Geburt angeführt. „Jährlich werden 15 Millionen Mädchen vor deren 18. Geburtstag verheiratet, mit allen negativen Folgen“, schildert Bayr und führt aus, dass jugendliche Körper für eine Schwangerschaft noch nicht bereit und daher gefährdet seien und Jugendliche durch die zu frühe Verheiratung und Schwangerschaft den Schulbesuch beenden müssten. „Ohne Ausbildung haben Mädchen nur sehr schlechte Chancen, selbstbestimmt zu leben und bleiben oft für den Rest ihres Lebens von ihren Ehemännern abhängig“, kritisiert Bayr. ****

Es gilt also, Mädchen vor einer Abwärtsspirale aus fehlender Bildung, Armut und zu früher Verheiratung zu befreien. Dafür braucht es gesamtgesellschaftliche Veränderungen, die klar machen, dass Kinderehen nicht nur die Rechte der Mädchen verletzen, sondern auch für den gesamten Staat Nachteile bringen", ist Bayr überzeugt. Sie fordert, das Empowerment von Mädchen und Frauen auch in der österreichischen Entwicklungspolitik weiter zu verstärken. (Schluss) mb/mp

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