FPÖ: Kickl zu EU-Beiträgen nach Brexit: Kern will Österreicher mit unseriöser „Zahlenalchemie“ für dumm verkaufen

Von wegen Mehrkosten verhindern!

Wien (OTS) - „Von wegen Mehrkosten verhindern: Bundeskanzler Kern will die Österreicher mit seiner unseriösen ‚Zahlenalchemie‘ nur für dumm verkaufen. Wenn der Nettozahler Österreich weniger EU-Mittel erhält, läuft das im Ergebnis auf eine Erhöhung des EU-Beitrags Österreichs hinaus. Denn die Schere zwischen dem, was wir in die EU-Töpfe einzahlen, und dem, was wir herausbekommen, geht noch weiter auf.“ - Mit diesen Worten kommentierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die Aussagen Kerns, wonach man sich, wenn man von der EU Einsparungen erwarte, auch in Österreich überlegen müsse, „was wir brauchen und was nicht“.

„Als österreichischer Kanzler wäre es Kerns Aufgabe, alles dafür zu tun, dass der EU-Beitrag Österreichs nicht steigt – bei zumindest gleichbleibenden Förderungen. Stattdessen bietet er der EU im Grunde vorweg an, dass Österreich eben auf Förderungen verzichtet. Was bitte ist das für eine Verhandlungsstrategie? Kerns ‚Slim-Fit‘-Berechnung geht zulasten Österreichs. Wir als Nettozahler sollen auf ‚Förderungsdiät‘ gesetzt werden“, warnte Kickl. „Die EU soll bei sich sparen – in den Tintenburgen sitzen höchstbezahlte Beamte, die Verwaltung verschlingt Unsummen, jedes Jahr versickern zig Fördermilliarden in irgendwelchen Kanälen und solange es sich die EU leisten kann, mit den Steuergeldern der Bürger sogar ein Bordell in Tschechien zu fördern, werden wir Österreicher sicher nicht freiwillig auf Regional-, Landwirtschafts-, Infrastruktur- oder andere Förderungen verzichten“, betonte Kickl.

„Das Ergebnis von Kerns EU-Beitragslotto wird sein: Wir zahlen am Ende mehr ein und bekommen noch weniger raus als bisher. Dass er den Österreichern seine Vorgangsweise auch noch als Kampf gegen Mehrkosten verkaufen will, ist ein ganz schlechter Marketinggag. Oder kennt Kern einfach den Unterschied zwischen Nettozahler und Nettoempfänger nicht? Hätte er eine Managementfunktion in der freien Wirtschaft ausgeübt, könnte er mit einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung sicher umgehen, für ihn als ÖBB-Manager war das aber offenbar nicht von Belang – die Lücke musste ohnehin immer Steuerzahler füllen“, so Kickl.

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