ÖH-Wahlen: Bilanz der Bundes-ÖH ernüchternd

AG-Spitzenkandidatin Silvia Grohmann: Bundes-ÖH stellt eigene Ideologie über die Interessen der Studierenden

Wien (OTS) - “Für uns Studierende fällt die Bilanz der Bundes-ÖH mehr als ernüchternd aus. Die letzten zwei Jahre waren durch Stillstand und dem Verschleppen alter Probleme gekennzeichnet. Die Fraktionen der Bundes-ÖH legten den Fokus vor allem auf ideologische Statements, anstatt die Probleme der Studierenden anzugehen: Ohne Konzept gegen die geplante Einführung der kapazitätsorientierten Studienplatzfinanzierung aufzutreten, ist angesichts der prekären Lage unserer Hochschulen eine Verhöhnung der Studierenden”, so AG-Spitzenkandidatin Silvia Grohmann. Die geplante kapazitätsorientierte Studienplatzfinanzierung würde endlich Studienplätze finanziell decken und die Aufteilung der Finanzen planbar machen. Zugangsbeschränkungen, etwa in Form eines fairen Aufnahmetests, können in überlaufenen Studienrichtungen als Steuerungselement dienen, die Qualität sichern und ein besseres Betreuungsverhältnis garantieren.

Zwei Drittel der Studierenden sprechen sich klar für faire Zugangsregelungen aus, um in überlaufenden Studienrichtungen die Qualität zu sichern. Dies hat eine Umfrage der AktionsGemeinschaft gezeigt, die Anfang des Jahres unter 14.431 Studierenden durchgeführt wurde. “Wir stehen ganz klar auf der Seite der Studierenden. Wir brauchen eine ÖH, die gegenüber Politik und Gesellschaft kompetent auftritt und das Beste für die Studierenden herausholt“, so Grohmann zu den zukünftigen Verhandlungen mit der Bundesregierung.

Einsatz für ein Österreichweites Studententicket darf nicht einschlafen

Erst auf Druck der AktionsGemeinschaft wurde ein gemeinsames Konzept für ein österreichweites Studententicket erarbeitet. Vor allem die GRAS blockierte anfangs eine Arbeitsgruppe in der Bundes-ÖH. “Mehr als 25.000 Unterstützer unterzeichneten die Bürgerinitiative zur Einführung eines Österreichweiten Studententickets. Seitdem sind die Bemühungen der derzeitigen ÖH-Exekutive für ein Österreichweites Studententicket eingeschlafen. Wir werden es sicher nicht dabei belassen, dass die Bundesregierung beim Studententicket nichts weiterbringt und die 25.000 Unterschriften, die bei der Bürgerinitiative dafür gesammelt wurden, in irgendeiner Schublade verstauben“, so Grohmann.

Die ÖH muss endlich wieder eine echte Interessenvertretung werden, die sowohl von den Studierenden als auch von anderen politischen Akteuren ernst genommen werden kann. “Dies wird nur mit der AktionsGemeinschaft in der Exekutive möglich sein. An den Standorten, an denen wir die Exekutive stellen, wissen die Studierenden, wie echte Vertretungsarbeit aussieht. Genau dies wollen wir auch auf Bundesebene fortführen. Wir stellen die Studierenden wieder in den Mittelpunkt und widmen uns so der Kernaufgabe der ÖH”, so Grohmann abschließend mit einem Appell an alle Studierende, von 16.-18. Mai die AktionsGemeinschaft zu wählen.

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