Stronach/Dietrich: Der behördliche Kauf von Versicherungszeiten ist klar abzulehnen!

Wien (OTS) - „Dass Sozialämter Pensionszeiten für Mindestsicherungsbezieher nachkaufen, ist klar abzulehnen, denn man will einfach die Kosten von Bund, Ländern und Gemeinden an Pensionsversicherungen übertragen“, kritisiert Team Stronach Sozialsprecherin Waltraud Dietrich. Zwar wollen zuständige Stellen jetzt beruhigen, indem sie von wenigen Fällen und Ausnahmesituationen sprechen, aber laut Angaben der Pensionsversicherungsanstalt findet dieser behördliche Kauf von Versicherungszeiten seit Jahren statt und „wir wissen auch nicht, nach welcher gesetzlichen Grundlage darüber entschieden wird wem der Kauf zusteht“!

„Anstatt endlich Gleichberechtigung aller Bürger voranzutreiben schafft diese Maßnahme wieder Ungerechtigkeit zwischen jenen, die aufgrund mangelnder Versicherungszeiten in der bedarfsorientierten Mindestsicherung bleiben und jenen, denen von Sozialämtern Zeiten nachgekauft werden“. Dass „Ämter Gesetze nach eigenem Belieben aufweichen können“ ist eine große, in diesem Fall zu lang unentdeckte Lücke unseres Systems, der ganz klar entgegengewirkt werden müsse, denn „Gesetze müssen von uns allen eingehalten werden“, mahnt Dietrich. 

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