Johannes Rauch zum Bundessportförderungsgesetz gesprächsbereit und optimistisch – Beschlussfassung noch vor dem Sommer möglich

ÖVP-Sportsprecher: ÖVP gegen Verstaatlichung des Sports

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der derzeit bekannte Entwurf des Bundessportförderungsgesetzes ist das Ergebnis eines Diskussionsprozesses zwischen dem organisierten Sport und dem Sportressort. Das begrüßen wir sehr, sagte ÖVP-Sportsprecher Abg. Mag. Johannes Rauch heute, Dienstag, anlässlich der Pressekonferenz von Sportminister und BSO-Präsident. Rauch: „Der vorgelegte Entwurf ist eine gute Basis für ergebnisorientierte Gespräche. Das, was wir an Vorentwürfen gesehen haben, stimmt mich optimistisch, dass der Nationalrat noch vor dem Sommer das neue Bundes-Sportförderungsgesetz 2017 beschließen kann.“

Die ÖVP habe zu Beginn des Diskussionsprozesses über eine neue Sportförderung drei Grundsätze geäußert, erinnerte Rauch:

  • Die ÖVP war und ist als Reformpartei stets gesprächsbereit, im Sinne des Sports Förderinhalte, -strukturen und -abläufe zu optimieren.
  • Bei allen Reformvorschlägen sind für die ÖVP die Grundsätze der Autonomie des Sports und der Sicherung der ehrenamtlichen Struktur die Leitlinien.
  • Weiters muss auch weiterhin die Erfüllung der Aufgaben des Breitensports und des Behindertensports entsprechend ihrem Stellenwert abgesichert werden.

Die ÖVP wollte die Expertengespräche bewusst abwarten, „denn es ist der richtige Weg, im Vorfeld mit den Betroffenen zu kommunizieren“, betonte Rauch. „Der ÖVP war, ist und bleibt es wichtig, dass es zu keiner Verstaatlichung des Sports kommt. Das scheint in den Entwürfen, die ich bisher kenne, gesichert. Denn die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter in den einzelnen Sportvereinen tragen mit ihrem Engagement nicht nur zu einer sinnvollen Freizeitbetätigung, sondern auch entscheidend zu Gesundheit und Fitness hunderttausender Österreicherinnen und Österreicher bei.“

Und Rauch weiter: „Uns ist wichtig, dass eine neue Struktur jedenfalls nachweisbare Vorteile bringen sollte. Daher war es aus unserer Sicht auch wichtig, dass Fragen wie die Rechtsform und sich eventuell daraus ergebende steuerrechtliche Fragen ergebnisoffen diskutiert wurden. Uns ist aber auch wichtig, dass das ÖOC eine Rolle erhält, mit der es erfolgreich arbeiten kann und womit der begonnene Weg im Spitzensportbereich fortgesetzt werden kann.“ Den Erfahrungen des erfolgreichen ÖSV misst Rauch ebenfalls große Bedeutung zu. (Schluss)

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