Wurm: „Aktion 20.000“ wichtig im Kampf gegen Frauenarbeitslosigkeit

SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin für rasche Umsetzung

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm pocht darauf, die „Aktion 20.000“ wie im Regierungsprogramm vereinbart rasch, nämlich ab 1. Juli umzusetzen. „Gerade für viele langzeitarbeitslose ältere Frauen ist das ein wichtiges Instrument, um wieder am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, ein existenzsicherndes Einkommen zu beziehen und schlussendlich auch notwendige Versicherungszeiten für die Pension zusammen zu bekommen“, so Wurm am Dienstag. **** 

Wurm verweist auf die aktuellen Zahlen, die eine erfreuliche Trendwende am Arbeitsmarkt einläuten, wie auch die Wirtschaftsforscher bestätigen. „Vom grundsätzlich positiven Trend profitiert allerdings eine Gruppe nicht: Die Gruppe der Arbeitslosen über 50, bei denen die Arbeitslosigkeit leider weiter stark gestiegen ist. Jeder dritte vorgemerkte Arbeitslose ist damit über 50“, verweist Wurm auf die AMS-Zahlen. Umso wichtiger ist die „Aktion 20.000“, die Bundeskanzler Christian Kern in seinem „Plan A“ vorgeschlagen hat und die auch im neuen Regierungsprogramm verankert wurde. „Gerade für ältere Frauen ist es wichtig, wieder einen Fuß in den Arbeitsmarkt zu bekommen, weil sie von Pensionsreformen mit einer lebenslangen Durchrechnung besonders betroffen sind und oft mit Teilzeitphasen ohnehin schon eine niedrige Pension zu erwarten haben“, betont Wurm und hofft, „dass Finanzminister Schelling dieses wichtige Projekt nicht verzögert, sondern rasch an der Umsetzung mitarbeitet und die Finanzierung sicherstellt“. (Schluss) sc/ah  

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