FPÖ-Alsergrund: Klares Nein zur BENKE-Spur entlang der Lände

Die von Rot-Grün betriebene Reduktion von derzeit drei Fahrspuren auf nur noch zwei würde im ewigen Verkehrschaos enden

Wien (OTS) - Als im Herbst 2016 der Antrag „Bezirksübergreifendes Verkehrskonzept für die Rossauer Lände“ mit rot-grüner Stimmenmehrheit in der Alsergrunder Bezirksvertretung angenommen wurde, war jedenfalls den Freiheitlichen klar, dass dies einen Wiederbelebungsversuch der nach dem ehemaligen Bezirksvorsteher und „Erfinder“ Hans Benke sogenannten BENKE-Spur bedeutet. Darf bislang in der linken Spur auf der Rossauer Lände nachtsüber geparkt werden, so soll künftig diese zugunsten eines eigenen Radfahrstreifens komplett entfallen.

Eine Präsentation über die Auswirkungen dieses radikalen und mit den Nachbarbezirken in keinster Weise akkordierten Konzepts in der Alsergrunder Verkehrskommission brachte einige brisante Fakten zu Tage: Je nachdem, ob die Rossauer Lände oder aber auch die Spittelauer Lände künftig nur noch zweispurig befahrbar sein wird, würde beispielsweise das Verkehrsaufkommen am Währinger Gürtel um 2.500 beziehungsweise – bei der großen Variante einer Spurenreduktion auf der Spittelauer und der Rossauer Lände – um gar 5000 Fahrzeuge täglich steigen. Von den prognostizierten Rückstaulängen wären die Bezirke 18,19, 2 und 20, aber auch der 21. und der 1. Bezirk massiv betroffen. Auch innerhalb des 9. würde das Verkehrsaufkommen entlang von Ausweichrouten ansteigen, stellt der Alsergrunder Klubobmann Gregor Amhof klar.

Zu dieser vom Ziviltechnikerbüro Areal-Consult durchgeführten verkehrstechnischen Untersuchung hatte die grüne Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Kreutz, die angesichts solcher Zahlen eine kindlich wirkende Schadenfreude nicht verbergen konnte, folgenden süffisanten Kommentar parat: „Mittels dieses Projektes könne der motorisierte Individualverkehr weiter vergrämt werden, wenn möglich auch letal.“
„Unter solchen Auspizien bekommt die Formulierung „bezirksübergreifend“ eine neue, zynische Bedeutung, da die Nachbarbezirke weder in die Konzepterstellung eingebunden noch darüber informiert wurden, dafür aber die Auswirkungen desselben im wahrsten Wortsinn ‚bezirksübergreifend‘ in Form von einem bislang unbekannten täglichen Stauchaos, das bis auf die Nordbrücke und bis zum Wallensteinplatz zurückreichen wird, zu spüren bekommen werden,“ schloss Amhof. (Schluss)

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