Wiener FPÖ will Baustopp für Wohnprojekt „Neu Leopoldau“

Wien (OTS/RK) - Als „Gefahr für Umwelt und Gesundheit der Menschen“ hat Vizebürgermeister Johann Gudenus (FPÖ) das Bauprojekt „Neu Leopoldau“ heute, Montag, bei einer Pressekonferenz bezeichnet. Am Gelände eines ehemaligen Gaswerks im 21. Bezirk sollen bis 2019 rund 1.000 neue Wohnungen entstehen. Gudenus forderte einen Baustopp, solange das dortige Erdreich mit Chemikalien kontaminiert sei. Er bezog sich damit auf einen Bericht des Bundesumweltsamts, aus dem ferner hervorgehe, dass das Gelände nicht komplett saniert, sondern lediglich „gesichert“ worden sei. Forderungen der Freiheitlichen nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung sowie einem Sanierungskonzept seien von der Stadt abgelehnt worden.

FPÖ-Gemeinderat Michael Niegl meinte, die Chemikalien seien krebserregend und könnten das menschliche Erbgut schädigen. Da sie nicht biologisch abbaubar seien, müsste das Erdreich abtransportiert werden. Die Baustelle gefährde das installierte Sperrsystem, welches ein Versickern der Chemie ins Grundwasser verhindere. Gemeinderat Udo Guggenbichler (FPÖ) sagte, die Stadt wolle das Wohnhaus „mit aller Gewalt“ bauen. Es würden „SPÖ-nahe Bauträger“ zum Zug kommen, die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt würden nicht berücksichtigt.

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