AK zu Arbeitsmarktdaten: Positive Entwicklung nutzen

Wien (OTS) - Die Arbeitslosigkeit geht leicht zurück, die Beschäftigung nimmt weiter zu, es gibt bessere Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung – gute Zeichen, die aus Sicht der AK unbedingt genutzt und verstärkt werden müssen. Damit die Wirtschaftserholung an Dynamik zunimmt und nicht wieder abflaut, braucht es insbesondere noch mehr öffentliche Investitionen in Bildung und soziale Infrastruktur in Österreich und in Europa. Wichtigster Treiber für Wachstum und Beschäftigung ist nach wie vor die Kaufkraft. Besonders niedrige Einkommen fließen in hohem Maße direkt in den Konsum, ein Mindestlohn von 1.500 Euro – möglichst rasch in möglichst vielen Branchen – stärkt die Kaufkraft, schafft Beschäftigung und Wachstum. Von der Bundesregierung erwartet die AK, dass die arbeitsmarktpolitischen Vorhaben – etwa die Beschäftigungsaktion +20.000 – zügig umgesetzt werden. Die AK fordert auch die Etablierung einer zweiten Ausbildungschance in Form eines existenzsichernden Qualifizierungsgeldes, eines Rechtsanspruches auf eine bezahlte Weiterbildungswoche im Jahr und einer guten Berufsausbildung. Gute berufliche Kenntnisse der ArbeitnehmerInnen sind nicht nur die Grundlage für gute Einkommen und Beschäftigung, sie sind auch für die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Unternehmen entscheidend.

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