Stronach/Dietrich zu Kopf: Saisonbedingter Rückgang bei Arbeitslosigkeit ist keine Trendwende!

Problem der Langzeitarbeitslosen 50+ besteht nach wie vor – Statt „Aktion 20.000“ endlich angekündigte Reformen umsetzen

Wien (OTS) - „Wir haben einen Rückgang bei den Arbeitslosenzahlen. Hier aber von einer Trendwende zu sprechen ist nicht angebracht“, reagiert Team Stronach Sozialsprecherin Waltraud Dietrich auf die Aussage von AMS-Direktor Kopf zu den aktuellen Zahlen am Arbeitsmarkt. Vielmehr handle es sich um einen saisonbedingten Rückgang, denn „der Arbeitsmarkt profitiert von der Belebung im Frühling, weil es einfach wieder mehr Jobs in der Gastronomie und im Baugewerbe gibt“, erinnert Dietrich. Trotzdem seien immer noch über 354.000 Menschen ohne Job. „Besonders dramatisch ist nach wie vor die Situation bei der Generation 50+. Hier haben wir eine Arbeitslosenquote von 10,8 Prozent“, so Dietrich.

Es sei daher besonders wichtig, endlich die angekündigten Reformen am Arbeitsmarkt umzusetzen, statt „ständig irgendwelche Aktionen ins Leben zu rufen, die zwar auf dem Papier schön aussehen, aber in der Realität nichts bringen“, kommentiert Dietrich etwa die von Sozialminister Stöger initiierte „Aktion 20.000.“ Sinnvoller wäre es laut Dietrich, die Qualifikationen älterer Langzeitarbeitsloser an den Arbeitsmarkt anzupassen. „Die Politik ist gefordert, endlich die Unternehmer zu stärken und ihnen mehr Freiraum zu geben. Nur so kann sich die Wirtschaft in Österreich auch längerfristig erholen“, so Dietrich. Das würde sich dann auch positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken und nicht nur ein saisonales Zwischenhoch bewirken.

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