Arbeitslosigkeit - FPÖ-Kickl: Stöger agiert in der Art eines DDR-Ministers in der Hochblüte

Die 'Aktion 20.000' beruht lediglich auf kosmetische Maßnahmen - an der sektoralen Schließung des Arbeitsmarktes führt kein Weg mehr vorbei

Wien (OTS) - „Von einer echten Frühlingsstimmung ist am österreichischen Arbeitsmarkt weit und breit nichts zu erkennen. Im Gegenteil, bei uns herrscht – trotz leichtem Sinken der Arbeitslosenzahlen im März - dauerhaft eine ‚arbeitsmarktpolitische Eiszeit‘.“ Mit diesen Worten kommentierte heute FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl die aktuell wieder einmal hohen Arbeitslosenzahlen. „Diese unerfreuliche Situation am heimischen Arbeitsmarkt ist aber wenig verwunderlich, agiert Alois Stöger doch in der Art eines DDR-Ministers in der Hochblüte und tarnt, täuscht und trickst was das Zeug hält“, so Kickl weiter.

„Nicht nur, dass der SPÖ-Sozialminister seit seinem Amtsantritt im Kampf gegen die Rekordarbeitslosigkeit lediglich Placebo-Maßnahmen setzt, verteilt er nun mit seiner eigens kreierten 'Aktion 20.000', die lediglich auf kosmetische Maßnahmen beruht und bei der nicht einmal der eigene Koalitionspartner weiß, wie diese genau ablaufen soll, ein eher ‚maues Sedativum‘ für ältere Arbeitnehmer. Mit dieser Arbeitsmarktinitiative, die in Wahrheit nur die Arbeitslosenstatistik ein klein wenig beschönigt, tingelt der Sozialminister, wie ein alternder Schausteller quer durch Österreich, um Pilotregionen dafür in allen neun Bundesländern festzulegen“, kritisierte der FPÖ-Sozialsprecher.

„Insbesondere bei Arbeitnehmern, die das 50. Lebensjahr erreicht haben, wirkt sich der Verdrängungswettbewerb durch Billigarbeitskräfte aus EU-Oststaaten extrem stark aus – trotzdem ist die sektorale Schließung des Arbeitsmarktes für den Sozialminister kein Thema. So verfolgt er lieber sein DDR-Modell und versucht jetzt auch noch den Arbeitsmarkt der über 50-Jährigen in einen großen sozioökonomischen Betrieb umzuwandeln. Was dann mit den über 50-Jährigen nach den zwei Jahren in seiner ‚Aktion 20.000‘ tatsächlich passieren wird, steht in den Sternen“, kritisierte Kickl.

„Der österreichische Arbeitsmarkt braucht endlich nachhaltige arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, um der Rekordarbeitslosigkeit endlich Herr werden zu können. Daher führt an der sektoralen Schließung des Arbeitsmarktes kein Weg mehr vorbei“, sagte Kickl und verwies dabei auf die satte Steigerung der Arbeitslosigkeit bei den Ausländern.

„Macht doch endlich für die österreichische Bevölkerung eine ehrliche, faire Arbeitsmarktpolitik und hört mit den unsauberen Taschenspieler- sowie Statistiktricks und mit der Symptombekämpfung auf“, appellierte der FPÖ-Sozialsprecher an SPÖ und ÖVP.

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